Samstag, den 10. Oktober 2009 um 19:24 Uhr

Piper Verlag
Taschenbuch, 368 Seiten
ISBN: 9783492250924
8,95 €
Ein kurzer Einblick
Ein Engländer in Paris versucht nach dem ersten Jahr und einigen Kulturschocks noch immer, den Franzosen den Fünf-Uhr-Tee schmackhaft zu machen und in der Stadt der Liebe nicht allein zu bleiben. Beides gestaltet sich schwierig, und Paul West hat zunehmend den Verdacht, dass die Franzosen auf einem anderen Planeten leben …
Unsere Bewertung
Paul West, der Engländer in Paris, lebt nun schon einige Zeit in Frankreich und hat auch eine Freundin, mit der es nicht schlecht läuft – dauernd ist er scharf auf sie, mehr als vierundzwanzig Stunden ohne Sex gab es bei den beiden noch nie und ist eine Qual.
Bald ist es aber auch mit ihr vorbei und es geht mit anderen Frauen weiter, unter anderem auch der Ex. Leider fällt es schwer, viel mehr von dem Buch zu erzählen, denn im Vergleich zum Vorgänger „Ein Engländer in Paris“ flacht „Ich bin ein Pariser“ sehr ab, das Wort „Pariser“ kann sogar in seiner Zweideutigkeit ernst genommen werden ...
Vielleicht ist es der unglaubliche Sexappeal der Französinnen, die Paul West in einen primitiven, mit dem Unterleib denkenden Urmenschen verwandelt, aber auch das ist keine schwerwiegende Begründung. Der Aufbau und die Eröffnung seines Cafés bleibt recht blass, viel von dem, was im ersten Band interessant war (der Konflikt kalter Engländer/heißblütige Franzosen oder auch die Sprachbarrieren) gehen fast ganz verloren und somit auch eine Menge Humor. Schade! Aber irgendwann ist wohl auch das lustigste Thema ausgelutscht.
1 von 5 Punkten

Wir danken dem Piper Verlag für das zur Verfügung gestellte Rezensionsexemplar.




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