Rezensionsvorschau

Lest in unserer Rezensionsvorschau nach, welche Rezensionen wir planen!

Interview online

Ein neues Interview mit
Alexandra Reinwarth
ist online.

Legimus im Web

Twitter: Legimus Facebook: pages/Legimus/146329101427?ref=nf StudiVZ: /Groups/Overview/4a4f55b1b0a429c0 RSS Feed: index.php?format=feed&type=rss

Weisheiten

Eine Kindheit ohne Bücher wäre keine Kindheit. Es wäre, als ob man aus dem verzauberten Land ausgesperrt wäre, aus dem man sich die seltsamste aller Freuden holen könnte.
Astrid Lindgren

Neueste Rezension

Buch-TV

  • 15.05., 00.50 Uhr, 3 SAT: „Die Bartholomäusnacht“ (Alexandre Dumas d.Ä.)
  • 16.05., 22.00 Uhr, SWR: „Tanz auf dem Regenbogen“ (Utta Danella)
  • 16.05., 22.25 Uhr, Kabel eins: „Rob Roy“ (Walter Scott)
  • 17.05., 20.15 Uhr, Das Erste: „Sherlock: Ein Skandal in Belgravia“ (1/3) (Arthur Conan Doyle)
  • 17.05., 20.15 Uhr, SAT 1: „Alice im Wunderland“ (Lewis Carroll)
  • 17.05., 22.40 Uhr, VOX: „Im Sumpf des Verbrechens“ (John Katzenbach)
  • 17.05., 00.15 Uhr, SAT 1: „Das geheime Fenster“ (Stephen King)
  • 18.05., 20.15 Uhr, RTL II: „Die Bourne Identität“ (Robert Ludlum)

Wer ist Online?

Wir haben 4 Gäste online

Legimus Newsletter

Name:

Email:

Piper
Hardcover, 352 Seiten
ISBN: 9783492286299
9,00 €




Ein kurzer Einblick

Nachdem er den König erdolcht hat, besteigt der finstere Herzog Felmet gemeinsam mit seiner unausstehlichen Gattin den Thron. Der wahre Thronerbe, ein zweijähriger Junge, wurde indes von fahrenden Schauspielern adoptiert. Nur ein unschlagbares Team kann jetzt noch helfen: Oma Wetterwachs mit ihren hexenden Freundinnen. Gemeinsam ersinnen sie einen unglaublichen Plan, der selbst Shakespeares Macbeth das Fürchten und Lachen zugleich lehren würde… Zum 25-jährigen Jubiläum einer der besten Romane von der bizarren Scheibenwelt.



Unsere Bewertung

Die Anfangsszene von „MacBest“ ist vielversprechend: Shakespeares „Macbeth“ wird hier par excellence auf die Schippe genommen. Auf die Frage, wann man sich denn wieder sähe, antwortet eine krächzende Stimme, sie habe am Dienstag Zeit ...
Terry Pratchett verwurstet in seinem Roman (der übrigens schon über zwanzig Jahre alt ist!) die Story von Shakespeares „Macbeth“, die man bald nur noch an der Grundstruktur ausmachen kann. Besonders durch die Nebenhandlung rund um Oma Wetterwachs, Nanny Ogg und Magrat Knoblauch kommt die Handlung immer wieder von der Bahn ab. Das verzeiht man Pratchett jedoch großherzig, denn gerade die Auftritte der Hexen sind doch das, was den Roman ausmacht. Das Geplänkel dazwischen würde man stellenweise am liebsten überspringen, um endlich zu wissen, wie es mit den drei Hexen weitergeht, denn am gelungensten sind immer noch die Eigenarten der drei Hexen und das Zusammenspiel dieser drei individuellen – und besonders in Omas Fall – und eigenwilligen Charaktere.
Übrigens: „Macbeth“ gelesen zu haben ist sicherlich empfehlenswert, aber nicht unbedingt notwendig. Zum Verständnis der Anspielungen trägt es sicherlich bei.

Etwas enttäuschend ist der Druck des Buches. Er wirkt „alt“ und an manchen Stellen fehlen Teile von Buchstaben. Für eine Jubiläumsausgabe hätte man sich hier mehr Mühe geben können, auch für diesen Preis!

Mit „MacBest“ ist Pratchett mal wieder ein guter Wurf gelungen, allerdings auch nicht der beste. Die brillianten Stellen sind hier leider die Ausnahme, wenn auch sehr gelungene Ausnahmen.



3,5 von 5 Punkten



Wir danken dem Piper Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.