Rezensionsvorschau

Lest in unserer Rezensionsvorschau nach, welche Rezensionen wir planen!

Interview online

Unser Interview mit Rebecca Gablé ist online.

Legimus im Web

Twitter: Legimus Facebook: pages/Legimus/146329101427?ref=nf StudiVZ: /Groups/Overview/4a4f55b1b0a429c0 RSS Feed: index.php?format=feed&type=rss

Spruch der Woche

Das bloße Lesen ohne Nachdenken hilft nichts.
Abraham a Santa Clara

Neueste Rezension

Buch-TV

  • 07.02., 20.15 Uhr, Super RTL: "Romy und Michele" (Robin Schiff)
  • 07.02., 23.15 Uhr, WDR: "Das Mädchen mit dem Perlenohrring" (Tracy Chevalier)
  • 07.02., 23.30 Uhr, HR: "Kommissar Wallander: Der unsichtbare Gegner" (Henning Mankell)
  • 08.02., 20.15 Uhr, Sat.1: "Er steht einfach nicht auf Dich" (Greg Behrendt/ Liz Tuccillo)
  • 09.02., 22.00 Uhr, Kabel 1: "Hawaii Crime Story" (Elmore Leonard)
  • 12.02., 20.15 Uhr, RTL: "Der Herr der Ringe - Die Rückkehr des Königs" (J.R.R. Tolkien)

Wer ist Online?

Wir haben 10 Gäste online

Legimus Newsletter

Name:

Email:

Goldmann
Taschenbuch, 352 Seiten
ISBN: 978-3-442-45260-6
8,95 €

 

 

Ein kurzer Einblick

Im Opernhaus von Ankh-Morpork huschen geheimnisvolle Gestalten durch die Kulissen und führen Niederträchtiges im Schilde. Wer den sterbenden Schwan auf der Bühne mimt, der lebt gefährlich. Es spukt, und als auch noch ein Mord geschieht, treten die Scheibenwelt-Hexen Oma Wetterwachs und Nanny Ogg auf den Plan...

 

Unsere Bewertung

Magrat ist nun Königin und somit fehlt zum richtigen Hexenzirkel die dritte Hexe. Leider ist Agnes Nitt, die Nanny Ogg für diesen Posten ins Auge gefasst hatte, nach Ankh-Morpork zur Oper. Und da Nanny Ogg geschäftlich (sie hat ein Kochbuch geschrieben) sowieso in die Stadt muss, geraten sie in die Ereignisse, welche die Oper in Atem halten. Ein Geist geht mordenderweise um – ja, genau wie bei „Das Phantom der Oper“. Die Handlung ist dann auch ähnlich verworren, gegen Ende hin muss man genau lesen, um zu erfahren, wer nun das Phantom war.

Der Handlungsstrang rund um Agnes und die Geschehnisse an der Oper sind oftmals etwas lahm, da hätte man wesentlich mehr rausholen können. Die Charaktere des Operbesitzers und des Musikdirektors geben beispielsweise vor allem schwer zugänglichen unterschwelligen Humor zum Besten. Der Opernbesitzer denkt mehr an Zahlen denn an Kunst und wirkt manches Mal fehl am Platz. Erst als Nanny und Oma mitmischen, wird es wieder witzig und spannender, die anderen Figuren werden von ihrem Charme berührt und aufgewertet. Die Schrulligkeit der Oper hat Pratchett jedoch voll und ganz erfasst, für ihn ist es eine eigene Welt, die nach ihren eigenen Gesetzen spielt.

 

Dennoch: „Mummenschanz“ fällt im Vergleich zu „Lords und Ladies“ etwas ab – schade, denn hier hätte man noch mehr herauskitzeln können.

 

 

 

3,5 von 5 Punkten

 

 

 

Wir danken Goldmann für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.

 

Comments

avatar Jasna
0
 
 
Für mich war das der erste Pratchett, den ich gelesen habe. Angesteckt durch meinen Vater, der aus verschiedenen Büchern verschiedenen Stellen vorgelesen hat.
Aber du hast recht, Lords und Ladies fand ich auch cool :)
Please login to post comments or replies.