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Weisheiten

Eine Kindheit ohne Bücher wäre keine Kindheit. Es wäre, als ob man aus dem verzauberten Land ausgesperrt wäre, aus dem man sich die seltsamste aller Freuden holen könnte.
Astrid Lindgren

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  • 15.05., 00.50 Uhr, 3 SAT: „Die Bartholomäusnacht“ (Alexandre Dumas d.Ä.)
  • 16.05., 22.00 Uhr, SWR: „Tanz auf dem Regenbogen“ (Utta Danella)
  • 16.05., 22.25 Uhr, Kabel eins: „Rob Roy“ (Walter Scott)
  • 17.05., 20.15 Uhr, Das Erste: „Sherlock: Ein Skandal in Belgravia“ (1/3) (Arthur Conan Doyle)
  • 17.05., 20.15 Uhr, SAT 1: „Alice im Wunderland“ (Lewis Carroll)
  • 17.05., 22.40 Uhr, VOX: „Im Sumpf des Verbrechens“ (John Katzenbach)
  • 17.05., 00.15 Uhr, SAT 1: „Das geheime Fenster“ (Stephen King)
  • 18.05., 20.15 Uhr, RTL II: „Die Bourne Identität“ (Robert Ludlum)

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Droemer
Hardcover, 448 Seiten
ISBN: 3-426-19740-5
19,95 €



Ein kurzer Einblick

England, 1172: Die Geliebte Heinrichs II. stirbt an den Folgen einer unheimlichen Vergiftung. Der König tobt – während seine Gemahlin, die machthungrige Eleanor von Aquitanien, triumphiert. Doch steckt wirklich sie hinter dem grausamen Anschlag? Die Rache des Königs wäre unerbittlich – und würde einen Krieg entfachen, der sein mühsam befriedetes Land endgültig zerstören würde! Nur eine ist in der Lage, die Zeichen richtig zu deuten: Adelia, die Totenleserin.


Unsere Bewertung

Historische Krimis sind nicht erst seit gestern beliebt, aber nicht immer sind auch spannende Exemplare darunter. Das ist bei „Die Teufelshaube“ zum Glück nicht so. Es bleibt bis zum Schluss spannend und man fühlt sich leicht an Agatha Christie'sche Aufschlüsselungskünste erinnert, denn zumindest ich hatte bis zum Schluss keine Ahnung, wer der Mörder sein könnte.
„Die Teufelshaube“ ist aber nicht nur ein gut gelungener Krimi, sondern auch ein Historikroman. Als solcher schneidet er nicht so gut ab wie in seiner Rolle als Krimi. Der Hintergrund ist gelungen, jedoch hätte es jeder beliebige historische Hintergrund sein können – egal ob im Mittelalter oder auch in der Gegenwart, alles hätte gepasst. Trotzdem hat man bei all der Austauschbarkeit den Eindruck, dass die Autorin gut recherchiert hat.
Den Vorgängerroman „Die Totenleserin“ muss man außerdem nicht gelesen haben, um alles verstehen zu können – ein großer Pluspunkt! Sicherlich ist es ein besonderes Erlebnis, die Charaktere wieder zu treffen, aber auch Neulesern ist es möglich, Adelias Geschichte zu folgen.
Ein kleiner Wehmutstropfen ist die Liebesgeschichte zwischen Adelia und Rowley, denn anscheinend ist es in der Historikliteratur fast nicht mehr möglich ohne ein bisschen Romantik ...

„Die Teufelshaube“ ist eine tolle und spannende Unterhaltung, die es bis zum Schluss auch bleibt. Für Mittelalterfans genauso empfehlenswert wie für Krimifans!

 

 

4 von 5 Punkten

 

 

Wir danken Droemer Knaur für das zur Verfügung gestellte Rezensionsexemplar.