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Weisheiten

Eine Kindheit ohne Bücher wäre keine Kindheit. Es wäre, als ob man aus dem verzauberten Land ausgesperrt wäre, aus dem man sich die seltsamste aller Freuden holen könnte.
Astrid Lindgren

Neueste Rezension

Buch-TV

  • 15.05., 00.50 Uhr, 3 SAT: „Die Bartholomäusnacht“ (Alexandre Dumas d.Ä.)
  • 16.05., 22.00 Uhr, SWR: „Tanz auf dem Regenbogen“ (Utta Danella)
  • 16.05., 22.25 Uhr, Kabel eins: „Rob Roy“ (Walter Scott)
  • 17.05., 20.15 Uhr, Das Erste: „Sherlock: Ein Skandal in Belgravia“ (1/3) (Arthur Conan Doyle)
  • 17.05., 20.15 Uhr, SAT 1: „Alice im Wunderland“ (Lewis Carroll)
  • 17.05., 22.40 Uhr, VOX: „Im Sumpf des Verbrechens“ (John Katzenbach)
  • 17.05., 00.15 Uhr, SAT 1: „Das geheime Fenster“ (Stephen King)
  • 18.05., 20.15 Uhr, RTL II: „Die Bourne Identität“ (Robert Ludlum)

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Randomhouse Audio
4 CDs, 318 Min.
inszenierte Lesung
19,99 €
ISBN: 978-3-8371-0818-7

 

Ein kurzer Einblick

Tiffany Weh, vielversprechende Junghexe im Teenageralter, hat es nicht leicht. Denn die alltägliche Hexerei erweist sich als ziemlich anstrengend, und ganz bestimmt ist es nicht damit getan, den lieben langen Tag fröhlich auf einem Besen herumzusausen. Dennoch gibt Tiffany ihr Bestes – bis etwas uraltes Böses aus einem tiefen Schlaf erwacht und mit ihm allerlei alte Schauergeschichten über böse Hexen. Bald kann man sich kaum noch mit einem spitzen Hut auf die Straße wagen. Und als wäre das nicht schon genug Ärger, fängt dieses uralte böse Wesen bald an, gezielt Jagd auf eine ganz spezielle vielversprechende Junghexe zu machen…
(Verlagstext)

Unsere Bewertung

Wie sieht eigentlich der Alltag einer Hexe aus? Auf dem Besen fliegen, durch den Wald streifen, herumzaubern.
Von Nanny Ogg wissen wir, dass es da noch mehr gibt, dass Hexen z.B. auch als Hebammen arbeiten. Tiffany jedoch hat mit ihren 16 Jahren noch weitere Aufgaben. U.a. pflegt sie alte Leute und macht die Arbeit, die sonst keiner tut.
Auf ihrem Weg nach Ankh-Morpork und bei ihrem Kampf gegen das Böse, wird Tiffany wie immer von den überaus unterhaltsamen Wir-sind-die-Größten begleitet. Die kleinen Gestalten aus dem Feenvolk sind immer wieder für einen zweideutigen Witz und einen - man kann es nicht anders sagen - versoffenen Abend gut.
Tiffany ist älter geworden und scheint an ihrer Aufgabe gewachsen. Ihren Kampf mit dem Alltag zu betrachten und zu sehen, wie sie alles im Griff hat, lässt einen unwillkürlich an die anderen Hexen der Scheibenwelt denken. Alle sind immer ganz besondere Charaktere und Tiffany scheint eine Powerfrau zu sein.
Ein großes Lob geht auch an Boris Aljinovic, den Sprecher bisher aller Tiffany-Romane. Er haucht allen Figuren, aber ganz besonders den Wir-sind-die-Größten, auf wundervolle Art und Weise Leben ein. Der Schauspieler, den man u.a. aus dem Tatort kennt, scheint wie geschaffen für diese Serie.

Fazit

Das Großartige an der Scheibenwelt sind die vielfältigen Figuren und die perfekt bis ins kleinste Detail geplante Welt. Nach all den Jahren sind die Bücher immer noch für eine Überraschung gut und besonders freut einen als Fan an dieser Geschichte, dass hier mal Tiffany auf die Wache von Ankh-Morpork trifft. Eine ganz neue Wendung!

 

4 von 5 Punkten

 

Wir danken Randomhouse Audio für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.