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Weisheiten

Eine Kindheit ohne Bücher wäre keine Kindheit. Es wäre, als ob man aus dem verzauberten Land ausgesperrt wäre, aus dem man sich die seltsamste aller Freuden holen könnte.
Astrid Lindgren

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  • 15.05., 00.50 Uhr, 3 SAT: „Die Bartholomäusnacht“ (Alexandre Dumas d.Ä.)
  • 16.05., 22.00 Uhr, SWR: „Tanz auf dem Regenbogen“ (Utta Danella)
  • 16.05., 22.25 Uhr, Kabel eins: „Rob Roy“ (Walter Scott)
  • 17.05., 20.15 Uhr, Das Erste: „Sherlock: Ein Skandal in Belgravia“ (1/3) (Arthur Conan Doyle)
  • 17.05., 20.15 Uhr, SAT 1: „Alice im Wunderland“ (Lewis Carroll)
  • 17.05., 22.40 Uhr, VOX: „Im Sumpf des Verbrechens“ (John Katzenbach)
  • 17.05., 00.15 Uhr, SAT 1: „Das geheime Fenster“ (Stephen King)
  • 18.05., 20.15 Uhr, RTL II: „Die Bourne Identität“ (Robert Ludlum)

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KBV Verlag
10 CDs, 660 Min.
Autorenlesung
ISBN: 978-3-942446-16-7
17,95 €

 

Ein kurzer Einblick

Frühmorgens wird auf einem der sanften Eifelhügel der Mercedes des Unternehmers Norbert Bleckmann gefunden. Hinter dem Steuer sein Besitzer tot. Bleckmann war als knallharter Geschäftsmann bekannt, als einer, der sich den Satz "Die Welt ist Krieg. Wenn du Rücksicht nimmst, bist du tot." zu eigen gemacht hat. An seinem Ableben gibt es zunächst nichts Verdächtiges, er hat sich allem Anschein nach schlicht überarbeitet.
Natürlich wittert der Journalist Siggi Baumeister dennoch mehr hinter diesem Szenario, und tatsächlich wird es mysteriös, als sich herausstellt, dass der Beifahrersitz an Bleckmanns Seite penibel gereinigt wurde. Die Staatsanwaltschaft in Trier will trotzdem nicht ermitteln, und Baumeister macht sich gemeinsam mit Emma und Rodenstock auf eigene Faust an die Recherche.
(Verlagstext)

Bewertung

Der neuste Eifelkrimi von Jacques Berndorf ist sehr aktuell gehalten. Jüngste Ereignisse aus Politik und Gesellschaft finden ihren Platz und machen deutlich, dass Berndorf dieses Werk sehr schnell geschrieben haben muss. Zwischen den Erwähnten Ereignissen und der Auslieferung im Juni 2011 liegen teilweise nur wenige Wochen.
Irgendwie scheint das auch das Manko des Werks zu sein. Es scheint ein wenig "dahergeschrieben" zu sein und enthält wenig der liebgewonnenen Einzelheiten eines Siggi-Baumeister-Krimis. Zudem ist die Geschichte an sich unheimlich langatmig und enthält verwirrend viele Personen. Und die Aufklärung des Falls ist dann auch verhältnismäßig klassisch und langweilig - alles schon mal dagewesen.
Da rettet es den Hörspaß auch nicht mehr wirklich, wenn der Autor höchst persönlich sein Werk einliest.
Eifelkenner_innen lachen trotzdem kurz auf, wenn Berndorf Baumeister im "Sherlock" einkehren lässt. Das "Sherlock" ist das Cafe des Kriminalhauses Hillesheim, in dem auch der Verlag heimisch ist und mit dem der Autor persönlich verbunden ist.

Fazit

Leider scheint Berndorf ein Stück seiner Genialität verloren zu haben.

 

3 von 5 Punkten