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Eine Kindheit ohne Bücher wäre keine Kindheit. Es wäre, als ob man aus dem verzauberten Land ausgesperrt wäre, aus dem man sich die seltsamste aller Freuden holen könnte.
Astrid Lindgren

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  • 17.05., 20.15 Uhr, Das Erste: „Sherlock: Ein Skandal in Belgravia“ (1/3) (Arthur Conan Doyle)
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  • 17.05., 22.40 Uhr, VOX: „Im Sumpf des Verbrechens“ (John Katzenbach)
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Jumbo Neue Medien & Verlag, Goya libre
3 CDs, ca. 216 Min.
ISBN: 978-3-8337-2805-1
14,99 €




Ein kurzer Einblick

Was ist nur mit Sorens kleiner Schwester Eglantine los? Sie ist ständig müde und Schlafen ist ihre liebste Beschäftigung. Denn da träumt sie von ihren Eltern und ihrem alten Zuhause. Die Träume kommen ihr so echt vor, dass sie felsenfest davon überzeugt ist, es sei die Wirklichkeit: Irgendwo außerhalb des großen Baumes von Ga'Hoole existiert eine Höhle, in der ihre Mutter auf sie wartet. Eglantine plant heimlich einen Ausflug zu den Schnabelbergen, nichts ahnend, dass sie in eine große Falle tappt. (Verlagstext)


Bewertung

Nach fünf Bänden beginnt man sich bei einer Buchreihe zu fragen, was in den kommenden Bänden noch so kommen wird – immerhin hat Kathryn Lasky insgesamt fünfzehn Bände geschrieben, die noch ins Deutsche übersetzt werden müssen. „Die Bewährung“ ist ein typischer Brückenband, in dem nicht sehr viel passiert und den man sich auch hätte sparen können. Zwar ist die Geschichte an sich recht interessant, zieht sich jedoch ziemlich hin und kommt nicht wirklich voran. Dieses „Zwischenspiel“ handelt dieses Mal von Sorens Schwester Eglantine, die von ihren Eltern und ihrem alten Zuhause träumt – und zu dem sie dann hinfliegen will, zusammen mit ihrer Freundin Primel. Soren und seine Freunde rücken in diesem Teil der Reihe fast vollständig in den Hintergrund, der Konflikt mit Kludd und den „Reinen“ kommt ein wenig zum Erliegen, diesmal rückt Kludds Gefährtin Nyra an die Stelle der Bösen Nummer Eins und diese Rolle füllt sie gekonnt aus. Manchmal erscheint sie sogar noch wahnsinniger als Kludd, vor allem ist sie wesentlich berechnender als er.

Das Hörbuch lässt einen zwiegespalten zurück: Einerseits natürlich wieder ganz nett anzuhören, wenn Stefan Kaminski faucht, zischt und gluckert was das Zeug hält, andererseits hat man sich ein wenig mehr erwartet was die Fortsetzung der Handlung angeht. Man erfährt diesmal zwar auch mehr von den ominösen Tupfen, hinter denen Kludds „Reine“ her sind, aber eine komplette Auflösung der Geheimnisse wird nicht geliefert.


Fazit

Leider kann der fünfte Teil der „Legende der Wächter“ nicht so überzeugen wie die ersten drei Bände. Obwohl es hier wesentlich weniger verwirrend zugeht als im vierten Teil, ist die Geschichte nur ein Zwischenspiel, das für das große Ganze von geringer Bedeutung ist und von dem man sich mehr erhofft hat.



2,5 von 5 Punkten





Wir danken Jumbo Neue Medien für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.