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Arena Verlag
Hardcover, 400 Seiten
ISBN: 978-3-401-06347-8
15,95 €



Ein kurzer Einblick

Frisch verliebt in die Vergangenheit, das ist keine gute Idee. Das zumindest findet Gwendolyn, 16 Jahre alt, frisch gebackene Zeitreisende. Schließlich haben sie und Gideon ganz andere Probleme. Zum Beispiel die Welt zu retten. Oder Menuett tanzen zu lernen. (Beides nicht wirklich einfach!) Als Gideon dann auch noch anfängt, sich völlig rätselhaft zu benehmen, wird Gwendolyn klar, dass sie schleunigst ihre Hormone in den Griff bekommen muss. Denn sonst wird das nichts mit der Liebe zwischen allen Zeiten!


Unsere Bewertung

„Saphirblau“ beginnt genau da, wo der Vorgänger „Rubinrot“ aufgehört hat, mit einem Kuss zwischen Gwendolyn und Gideon – doch da platzt plötzlich jemand dazwischen, ein frecher Wasserspeier namens Xemerius. Jedoch kann nur Gwendolyn ihn sehen und daher bleibt er ihr ab sofort dicht auf den Fersen. Xemerius ist mit seinen trockenen Kommentaren immer wieder für einen Lacher gut und ist Gwendolyn zudem sehr nützlich. Beispielsweise, wenn er ihr beim Unterricht im Hauptquartier der Wächter die Antworten verrät. Denn nun wird Gwendolyn auch endlich in all den Dingen unterrichtet, die ihre Cousine Charlotte von Kindesbeinen an gelernt hat – Tanzen, Geschichte und wie man einen Fächer korrekt hält. Allerdings wird Gwendolyn hier viel abverlangt, weil sie dies innerhalb weniger Tage lernen muss.

Gwendolyns Reisen in die Vergangenheit laufen nun kontrollierter ab und werden zur täglichen Routine. Zum „Elapsieren“ wird sie in der Zeit zurückgeschickt und begegnet dort ihrem Großvater, der zu diesem Zeitpunkt natürlich erst ein junger Mann von knapp zwanzig Jahren ist. Durch ihn kommt etwas Licht in einige Geheimnisse, die immer noch ungeklärt sind. Diese Geheimnisse entspinnen sich in „Saphirblau“ immer mehr und verwirren teilweise so sehr, dass es schwieriger wird, der Handlung zu folgen. Gwendolyn tappt größtenteils immer noch im Dunkeln und wird nicht eingeweiht. Hinzu kommt auch noch, dass Gideon sich immer seltsamer und abweisender verhält. Dies verwirrt Gwendolyn natürlich, vor allem da sie sich inzwischen haltlos in ihn verliebt hat. Die beiden müssen immer noch das Blut aller vorangegangenen Zeitreisenden einsammeln, um sie für den Chronografen zu sammeln, damit sich der Kreis schließt (wieder so ein Geheimnis!). Der Epilog wirft zu diesem Thema auch wieder mehr Fragen auf als Antworten zu liefern und so ist man auf den dritten Band angewiesen, wenn man genaueres wissen will.


„Saphirblau“ macht beinahe genauso viel Spaß wie sein Vorgänger, jedoch ist vieles verwirrend und  das Verhältnis Gwendolyns und Gideons wird sehr verkompliziert. Im Gegensatz zu „Rubinrot“ wird das Ende hier nicht so sehr in der Schwebe gehalten und dennoch  ist noch sehr vieles offen, das hoffentlich im abschließenden Band aufgelöst werden wird!




4 von 5 Punkten

 





Wir danken dem Arena Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.

 

Unsere Rezension zu "Rubinrot"

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