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Weisheiten

Eine Kindheit ohne Bücher wäre keine Kindheit. Es wäre, als ob man aus dem verzauberten Land ausgesperrt wäre, aus dem man sich die seltsamste aller Freuden holen könnte.
Astrid Lindgren

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Buch-TV

  • 15.05., 00.50 Uhr, 3 SAT: „Die Bartholomäusnacht“ (Alexandre Dumas d.Ä.)
  • 16.05., 22.00 Uhr, SWR: „Tanz auf dem Regenbogen“ (Utta Danella)
  • 16.05., 22.25 Uhr, Kabel eins: „Rob Roy“ (Walter Scott)
  • 17.05., 20.15 Uhr, Das Erste: „Sherlock: Ein Skandal in Belgravia“ (1/3) (Arthur Conan Doyle)
  • 17.05., 20.15 Uhr, SAT 1: „Alice im Wunderland“ (Lewis Carroll)
  • 17.05., 22.40 Uhr, VOX: „Im Sumpf des Verbrechens“ (John Katzenbach)
  • 17.05., 00.15 Uhr, SAT 1: „Das geheime Fenster“ (Stephen King)
  • 18.05., 20.15 Uhr, RTL II: „Die Bourne Identität“ (Robert Ludlum)

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Dtv
Taschenbuch, 592 Seiten
ISBN: 978-3-423-12465-2
9,95 €




Ein kurzer Einblick

Kein Weihnachten ohne Charles Dickens! In seinen Geschichten, die er als einer der ersten Autoren termingerecht für das buchhändlerische Saisongeschäft schrieb, hat er den Zauber dieses Festes, seine verwandelnde Wirkung auf den Menschen unvergleichlich eingefangen.


Unsere Bewertung

Eine schöne Ausgabe ist dem DTV gelungen: Mit den Illustrationen der Erstausgabe vereinen die „Weihnachtserzählungen“ fünf weihnachtliche Erzählungen aus der Feder von Charles Dickens. Die Originalausgabe stammt aus dem Hause Artemis & Winkler – bekanntlich ein Verlag, der für Qualität steht. Das einzige, was man besser nicht hätte übernommen hätte, ist die Schrift, die doch etwas altbacken anmutet und durch die geringe Größe auch anstrengend ist.
Den Anfang macht die vielleicht bekannteste Geschichte, „Ein Weihnachtslied in Prosa“, auf Englisch „A Christmas Carol“. Die Story um Scrooge ist mindestens durch die zahlreichen Verfilmungen bekannt, wenn man sie auch vielleicht nicht gelesen haben sollte. Hier bietet sich allerdings die Gelegenheit dazu – und man wird für die „Mühe“ belohnt, denn die Übersetzung dieser Ausgabe liest sich flüssig und ist im Gegensatz zur Schrift nicht altbacken.
Die weiteren vier Geschichten „Die Glocken“, „Das Heimchen am Herd“, „Der Kampf des Lebens“ und „Der verwünschte Mann“ sind ebenso lesenswert wie das „Weihnachtslied“ und nicht nur eine nette Dreingabe zu diesem. Alle tragen die typische Handschrift Dickens, nämlich eine moralische Lehre, die man aus allen ziehen kann.
Ergänzt werden die fünf Geschichten durch ein Nachwort, eine Zeittafel zu Dickens' Leben und Literaturhinweisen.


Die „Weihnachtserzählungen“ von Charles Dickens sind ein Klassiker, die man einfach kennen muss, besonders das „Weihnachtslied in Prosa“. Und wenn man die Geschichten lesen will, am besten in dieser Ausgabe, die sich preislich wie auch von der Ausstattung her lohnt.


4 von 5 Punkten





Wir danken dem Deutschen Taschenbuchverlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.