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Darkness (Douglas Preston und Lincoln Child)
 


Inhalt

Nach dem Tod seines Bruders will Aloysius Pendergast in einem tibetischen Kloster endlich Frieden finden. Doch auch hier kommt der Special Agent nicht zur Ruhe: Den Mönchen ist eine geheimnisvolle Reliquie gestohlen worden, die in den falschen Händen zu einer gefährlichen Waffe werden kann …                                                                                                        

Pendergasts Ermittlungen führen ihn nach London. Dort liegt die Britannia vor Anker, das luxuriöseste Kreuzfahrtschiff der Welt. Über 2.500 Passagiere wollen sich auf der Jungfernfahrt von London nach New York verwöhnen lassen. Was niemand ahnt: Schon kurz nach dem Auslaufen wird aus dem dekadenten Urlaub ein wahrer Höllentrip, denn an Bord befindet sich ein Wahnsinniger, der die uralte Macht der Reliquie nutzen will, um Tod und Verzweiflung über die Menschheit zu bringen. Im letzten Moment gelangt auch Aloysius Pendergast auf die Britannia. Es beginnt ein atemloser Wettlauf mit der Zeit – wird es ihm gelingen, die tödliche Gefahr aufzuhalten?

Unsere Bewertung


Nach dieser ausführlichen Inhaltsangabe dürfte die Storyline klar sein, aber Serienfans haben sowieso nur eines im Kopf: Pendergast is back! Und diesmal vollzieht das dynamische Duo Preston/Child nun den letzten Schritt Richtung Übersinnliches. In vielen Romanen wurden ja schon Elemente des Paranormalen untersucht und erklärt, diesmal bleibt ein hoher Hauch an Mythologie und Unerklärlichen in der Luft hängen. „Darkness“ ist ein Thriller auf hohem Niveau. Das kann man bereits vorab festhalten und wieder geht die Jagd nach Person X oder Objekt X, diesmal geht es um ein tibetisches Relikt, über die halbe Welt und endet auf dem besagten Luxusschiff „Britannia“. Dass sich bis zum Ende eine Spannung aufbaut, die so hoch ist wie beim Untergang der „Titantic“, braucht man nicht extra zu erwähnen. Einige Charaktere, besonders die Kapitäne, wirken zwar etwas klischeelastig und besetzen beispielsweise die Gruppen „Feminismus“ und „Anti-Feminismus“, aber ansonsten lässt sich für einen Thriller wenig meckern. Diesmal gibt es kein Wiedersehen mit bekannten „Stars“ wie Nora Kelly, D`Agosta oder auch Smithback – Pendergast und sein Mündel müssen alleine die Welt retten. Und Fans dürfen sich auf einen „neuen“ Special Agent Pendergast gefasst machen, der auch mal einer Macht unterlegen kann und somit mehr und mehr von seinen schwachen Seiten zeigt, was ihn um einiges menschlicher macht, als noch in den Vorgängerromanen. Neue Leser müssen auch nicht zögern – sie erleben einen spannenden Thriller mit einer interessanten Storyline.
 

4 von 5 Punkten

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