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  • 18.05., 20.15 Uhr, RTL II: „Die Bourne Identität“ (Robert Ludlum)
  • 19.05., 20.15 Uhr, 3SAT: „Der Reigen“ (Arthur Schnitzler)
  • 19.05., 23.15 Uhr, RBB: „Jakob der Lügner“ (Jurek Becker)
  • 22.05., 20.15 Uhr, Tele 5: „Gefangene der Zeit“ (1+2) (Madeleine L'Engle)
  • 22.05., 23.45 Uhr, Hessen: „Maria Wern, Kripo Gotland – Kinderspiel“ (Anna Jansson)
  • 23.05., 22.55 Uhr, WDR: „Mankells Wallander: Tod im Paradies“ (Henning Mankell)
  • 24.05., 0.50 Uhr, Das Erste: „Misery“ (Stephen King)
  • 25.05., 20.15 Uhr, Das Vierte: „Doktor Schiwago“ (1/2) (Boris Pasternak)
  • 25.05., 23.30 Uhr, Das Erste: „Utta Danella: Der schwarze Spiegel“ (Utta Danella)

Der Bücherwurm, der etwas auf sich hält, steht einem eBook-Reader aus Prinzip ja erst mal skeptisch gegenüber. Untergang des Buches und des gedruckten Wortes, Vertechnisierung, fehlender Buchduft – und so weiter und so fort. Mir ging es da nicht anders, doch die Vorteile von so einem Ding sind auch nicht zu leugnen: Man kann mehrere Bücher auf einmal mitnehmen ohne sich den Rücken kaputt zu machen angesichts der ansonsten mehreren Kilo Gewicht. Auch Leser, die mit den Augen Schwierigkeiten haben, werden sich über die Möglichkeit freuen, die Schriftgröße verändern zu können – beim getesteten Modell bis hin zu so großen Buchstaben, dass selbst ein Augenarzt das Gerät für Sehtests benutzen könnte.
Ein seltsames Gefühl ist es schon, mit so einem eBook-Reader zu lesen: Man muss nicht mehr umblättern (jedenfalls nicht im klassischen Sinne), muss aber auch nicht das Buch offen halten und kann ihn irgendwohin stellen oder legen, etwas anderes nebenbei machen und trotzdem lesen. Ein Klick genügt, um umzublättern.
Der TrekStor-Reader hat allerdings auch ein recht schlechtes Display, bei dem man sich die ganze Zeit über bewusst ist, ein technisches Gerät in Händen zu halten. Bei starkem Lichteinfall kann es schon mal passieren, dass man nur noch mit Mühe lesen kann. Auch längeres Lesen macht irgendwann keinen Spaß mehr, weil die Augen unangenehm weh tun – eben wie wenn man am Computerbildschirm lesen würde. Die Menüführung erklärt sich beinahe von selbst, sogar technisch nicht so Versierte werden damit zurechtkommen. Dass der TrekStor-Reader keine Tastatur hat, wird wohl auch nur diejenigen stören, die in ihre „normalen“ Bücher Anmerkungen en masse geschrieben habe und zu denen zähle ich beispielsweise nicht.

Ebooks sind bisher leider nicht deutlich billiger als „normale“ Bücher aus Papier und Druckerschwärze, so dass sich ein eBook-Reader nur für Leute lohnt, die viel unterwegs sind (und zwar auch für längere Zeit) und damit Platz sparen können oder für Leute, deren Bücherregale bald zusammenbrechen und die damit auch Platz sparen können. Als Beispiel: Tanja Kinkels aktueller Roman „Das Spiel der Nachtigall“ kostet in der Printversion 24,99 €, als eBook 21,99 €. Wenn man hier die magische Schallmauer von 20 Euro durchbrechen würde, wäre das eBook schon wieder um einiges attraktiver. So ist die Ersparnis von drei Euro aber nicht gerade das große Schnäppchen, vor allem weil man nur eine elektronische Datei bekommt und kein schön gestaltetes Buch.
Die Verfügbarkeit von eBooks ist hingegen wieder ein großer Pluspunkt: Hat man Lust auf ein bestimmtes Buch, kann man es sich auf der Stelle herunterladen, auch sonntagabends, wenn alle Buchhandlungen geschlossen haben und der Onlinehändler das Printbuch erst in einem oder zwei Tagen liefern würde.

Ich werde dem gedruckten Buch weiterhin treu bleiben, bin aber der Meinung, dass man eBooks schon aus umwelttechnischen Gesichtspunkten billiger machen sollte, um Energie und Ressourcen zu sparen und dies für die Leserschaft attraktiver zu machen.
Der eBook Player von TrekStor konnte mich leider nicht wirklich überzeugen, weil das Display letzten Endes dann doch nicht so gut für die Augen ist wie eine normale Papierseite.




Technische Daten des Herstellers:

Speicherkapazität: 2 GB
unterstützte Kartenformate: SD, SDHC, MMC, (Class 2, 4, 6)
Abmessungen (B x H x T): 206.5 mm x 133 mm x 14 mm
Gewicht: ca. 369 g
unterstützte eBook-Formate: TXT, PDF, EPUB

 


Homepage des Herstellers

 

 

 

 

Wir danken dem Hersteller für das zur Verfügung gestellte Testgerät. Die Rechte an den Bildern liegen bei TrekStor.