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Spruch der Woche

Geschichten schreiben ist eine Art, sich das Vergangene vom Halse zu schaffen.
Johann Wolfgang von Goethe

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  • 30.01., 21.00 Uhr, HR: "Commissario Laurenti: Die Toten von Karst" (Veit Heinichen)
  • 30.01., 23.15 Uhr, NDR: "Knallhart" (Gregor Tessnow)
  • 31.01., 20.15 Uhr, Tele 5: "Robinson Crusoe" (Daniel Defoe)
  • 31.01., 21.45 Uhr, BR: "Des Hauses Hüterin" (Morag Joss)
  • 31.01., 23.30 Uhr, HR: "Kommissar Wallander: Ein Toter aus Afrika" (Henning Mankell)
  • 01.02., 0.20 Uhr, ARD: "Fräulein Smillas Gespür für Schnee" (Peter Hoeg)
  • 01.02., 22.55 Uhr, WDR: "Kommissar Wallander: Eiskalt in den Tod" (Henning Mankell)
  • 02.02., 20.15 Uhr, Das Vierte: "Ganovenehre" (Charles Rudolph)

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Piper

Taschenbuch, 224 Seiten

7,95 €

ISBN: 9783492291811

 

Kurzer Einblick:

Im Jahr 1731 kommt es in der Nähe von Belgrad zu mysteriösen Todesfällen. Die Behörden sprechen von Vampirismus. Doch ist dieser historisch verbürgte Fall wirklich der erste? Woher stammt der Vampirmythos? Gibt es Beweise für ihre Existenz, oder ist alles erlogen? Wie sehen Vampire aus, und mit welchen Mitteln kann man sich gegen sie zur Wehr setzen?

 

Unsere Meinung:

Nachdem Vampirbücher immer populärer werden und auch ein Ende nicht abzusehen ist, fragt sich vielleicht der ein oder andere Leser, was denn eigentlich hinter dem Mythos des Blutsaugers steckt. Wie weit reicht der Vampir in der Zeitgeschichte zurück? Wann ist der Vampir das erste Mal in einem historischen Dokument aufgetaucht? Stimmen die Zuschreibungen, die die moderne Literatur dem Vampir macht, auch mit den historischen Dokumenten überein?
Markus Heitz hat sich diesen Fragen in seinem Sachbuch „Vampire! Vampire!“ angenommen und entführt den Leser zu den Anfängen des Vampirglaubens. Staubtrockene historische Literatur verbindet Heitz mit einem Augenzwinkern und probiert so den Staub abzublasen. Auch entdeckt er einiges, was den modernen Leser von heute verwundern mag, so ist zum Beispiel in dem von ihm durchforstetem Material nur einmal erwähnt wurden, dass Vampire kein Spiegelbild haben und das der Hals doch nicht die bevorzugte Stelle zum Blut saugen ist. Nebenbei erfährt man noch allerhand andere Sachen, auch einige, die doch eher in die Schublade „eklig“ gehören und nichts von dem sexy Loverboy der modernen Literatur haben.
Heitz versucht immer wieder mit lockeren Sprüchen die Literatur aufzulockern. Das gelingt ihm aber nur bedingt. Manche Passagen ziehen sich beim Lesen ganz schön in die Länge und auch ist es nicht immer spannend, was Heitz seinen Lesern erzählt. Gerade Leser, die sich schon ein bisschen in der Vampirmythologie auskennen, werden bei manchen Passagen nicht viel Neues erfahren.
Trotzdem hat Heitz ein interessantes Buch geschaffen, in dem ein unerfahrener Vampiranhänger seinen Wissensdurst um das Thema „Vampire im historischen Kontext“ stillen kann. Das Buch reißt den Leser zwar nicht immer mit, aber interessant ist es auf jeden Fall

 

2,5 von 5 Punkten

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