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Goldmann
Taschenbuch, 352 Seiten
ISBN: 978-3-442-47047-1
6,00 €




Ein kurzer Einblick

Nachdem Bill Bryson zwanzig Jahre in England gelebt hat, ist er wieder reif für seine amerikanische Heimat. Dort angekommen, stellt er allerdings fest, dass sich vieles verändert hat. Oder ist ihm der ganz normale Wahnsinn früher einfach nicht aufgefallen?



Unsere Bewertung

Amerika erscheint den Euopäern oftmals als seltsames Land, in dem es alles in XXL-Portionen gibt und wo die Möglichkeiten zwar unbegrent sind, aber extreme gesellschaftliche Unterschiede herrschen. Bill Bryson, Wahlengländer, kehrt nach zwanzig Jahren mit seiner Familie in seine Heimat zurück und hat über seine Erfahrungen dort für eine englische Zeitung Kolumnen verfasst. In „Streiflichter aus Amerika“ sind siebenundsiebzig von ihnen versammelt, auf durchschnittlich drei Seiten widmet sich Bryson dem alltäglichen Wahnsinn in den USA.
Jedoch halten die Kolumnen leider nicht das, was sie versprechen. Natürlich gibt es auch lobenswerte Ausnahmen wie das Kapitel mit dem Titel „Im Junkfood-Paradies“, über das man auch lachen kann und das sich in Schilderungen von Cornflakessorten ergeht, aber die meisten enttäuschen. Da sind dann auch mal Themen dabei, die irgendwie nicht wirklich speziell das Leben in Amerika schildern, denn Schnee – sollte man zumindest meinen – gibt es durchaus auch in anderen Ländern dieser Welt, das ist nichts besonderes. Besonders seine Eindrücke den Veränderungen während der letzten zwanzig Jahre gegenüber gehen oftmals ziemlich unter, dabei wäre gerade das interessant gewesen.
Vielleicht kommt das daher, weil Bryson praktisch zu dieser Kolumne genötigt wurde (wie er im Vorwort schreibt) und nun mal etwas abliefern musste. Das ist ja nicht allzu schlimm, aber dann hätte man kein Buch daraus machen müssen ...


1,5 von 5 Punkten





Wir danken Goldmann für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.

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