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Weisheiten

Eine Kindheit ohne Bücher wäre keine Kindheit. Es wäre, als ob man aus dem verzauberten Land ausgesperrt wäre, aus dem man sich die seltsamste aller Freuden holen könnte.
Astrid Lindgren

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  • 18.05., 20.15 Uhr, RTL II: „Die Bourne Identität“ (Robert Ludlum)
  • 19.05., 20.15 Uhr, 3SAT: „Der Reigen“ (Arthur Schnitzler)
  • 19.05., 23.15 Uhr, RBB: „Jakob der Lügner“ (Jurek Becker)
  • 22.05., 20.15 Uhr, Tele 5: „Gefangene der Zeit“ (1+2) (Madeleine L'Engle)
  • 22.05., 23.45 Uhr, Hessen: „Maria Wern, Kripo Gotland – Kinderspiel“ (Anna Jansson)
  • 23.05., 22.55 Uhr, WDR: „Mankells Wallander: Tod im Paradies“ (Henning Mankell)
  • 24.05., 0.50 Uhr, Das Erste: „Misery“ (Stephen King)
  • 25.05., 20.15 Uhr, Das Vierte: „Doktor Schiwago“ (1/2) (Boris Pasternak)
  • 25.05., 23.30 Uhr, Das Erste: „Utta Danella: Der schwarze Spiegel“ (Utta Danella)

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Überarbeitete und erweiterte Neuausgabe 2010
Integralbindung, 224 Seiten
ISBN: 9783492275989
14,95 €




Ein kurzer Einblick

5400 Hochhäuser, mehr als 180 Sprachen und die einzige Stadt in den USA, in der die Amerikaner zu Fuß gehen: New York ist einzigartig. Es hat die tiefsten Schlaglöcher, die verheerendsten Stromausfälle und Mietpreise, die Ihnen die Tränen in die Augen treiben. Aber auch den berühmtesten Großstadtbahnhof, die mutigsten Radfahrer, noch immer eine atemraubende Skyline und eine enorme Vielfalt an Menschen. Verena Lueken zeigt uns die Stadt, in der die Welt vor der Haustür liegt und das Unerwartete zum Alltag gehört. Sie ergründet die Leidenschaft der New Yorker für alles Numerische und ihren Ehrgeiz, aus der Stadt eine grüne Metropole zu machen. Und ihre Überzeugung, dass ihrer Stadt die Zukunft gehört.


Unsere Bewertung

Verena Lueken ist Journalistin und in diesem Fall muss man ein „leider“ hinzufügen, denn statt ausführlich von ihren eigenen Erlebnissen in der Weltmetropole zu berichten, ergeht die Autorin sich in endlosen Zusammenfassungen der Geschichte New Yorks. Sicherlich, es ist schwierig, bestimmte Restaurants zu empfehlen (so wie Lueken dies in ihrer Einleitung bedauert), aber das ist ja auch nicht unbedingt die Aufgabe einer „Gebrauchsanweisung“, sondern eher die eines Reiseführers. Ein solcher soll dieses Buch ja auch nicht sein, aber will man etwas von den Bürgermeistern der Stadt erfahren, kann man das genauso gut in einem „normalen“ Buch über New York nachlesen, genug Auswahl dürfte es hier wohl geben … Die Autorin ergeht sich hier viel zu sehr in Anekdoten aus der Vergangenheit, die zwar auch interessant sein können, auf denen aber nicht der Fokus liegen sollte. Auch wenn man keine angesagten Restaurants empfehlen kann, kann man doch zumindest im Hier und Jetzt bleiben und die Historie nur kurz anreißen. Die Geschichte des Blattes The New Yorker widerzugeben kann man sich auf jeden Fall sparen … All diese Dinge, die New York vielleicht ausmachen, aber letzten Endes doch nicht von so großem Belang sind, hätte man reduziert erwähnen können und nicht in einem eigenen Kapitel.
Die kurzen und seltenen Momente, in denen Lueken persönliche Erlebnisse preisgibt und die zwischen den historischen Ergüssen hervorblitzen, hätten wesentlich üppiger ausfallen können, denn das ist wohl das interessanteste. Besonders jemand, der jahrelang in dieser Stadt gelebt hat, kann aus dem Nähkästchen plaudern und Einblicke liefern, die einem normalen Touristen entgehen. Diese seltenen Momente sind dann auch lesenswert und machen die Autorin greifbarer und sympathischer – und damit auch die Stadt New York, die dadurch lebendiger wirkt.


Der Piper Verlag hat schon viel bessere „Gebrauchsanweisungen“ herausgegeben, die Spaß und neugierig auf die jeweiligen Reiseziele machten. Der Band über New York ist hingegen nicht gerade ein Vergnügen …



2 von 5 Punkten




Wir danken dem Piper Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.