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Weisheiten

Eine Kindheit ohne Bücher wäre keine Kindheit. Es wäre, als ob man aus dem verzauberten Land ausgesperrt wäre, aus dem man sich die seltsamste aller Freuden holen könnte.
Astrid Lindgren

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  • 18.05., 20.15 Uhr, RTL II: „Die Bourne Identität“ (Robert Ludlum)
  • 19.05., 20.15 Uhr, 3SAT: „Der Reigen“ (Arthur Schnitzler)
  • 19.05., 23.15 Uhr, RBB: „Jakob der Lügner“ (Jurek Becker)
  • 22.05., 20.15 Uhr, Tele 5: „Gefangene der Zeit“ (1+2) (Madeleine L'Engle)
  • 22.05., 23.45 Uhr, Hessen: „Maria Wern, Kripo Gotland – Kinderspiel“ (Anna Jansson)
  • 23.05., 22.55 Uhr, WDR: „Mankells Wallander: Tod im Paradies“ (Henning Mankell)
  • 24.05., 0.50 Uhr, Das Erste: „Misery“ (Stephen King)
  • 25.05., 20.15 Uhr, Das Vierte: „Doktor Schiwago“ (1/2) (Boris Pasternak)
  • 25.05., 23.30 Uhr, Das Erste: „Utta Danella: Der schwarze Spiegel“ (Utta Danella)

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An langen Winterabenden lese ich besonders gern Romane, die mich in eine völlig andere Welt eintauchen lassen. Das darf gern auch eine vergangene Zeit sein, deshalb möchte ich an dieser Stelle die Liebesroman-Klassiker von Jane Austen empfehlen. Fast jeder kennt heutzutage die Verfilmungen ihres berühmtesten Werks „Stolz und Vorurteil“, aber wer hat auch das zugrundeliegende Buch gelesen?
Das Schöne an Jane Austens Romanen ist, dass sie so viel zu bieten haben: Einerseits kann man sie natürlich ganz einfach als romantische Liebesgeschichten lesen. Andererseits bieten sie aber durch die feine Ironie auch Humor und zugleich Kritik an der damaligen Lage der Frauen. Wer historische Romane liest, möchte dabei meistens auch mehr über die Zeit erfahren, in der die Geschichte spielt. Jane Austen bietet uns dieses Wissen aus erster Hand. Sie schrieb über ihre Zeit und kannte sich dadurch besser aus als jeder moderne Autor, der über die Vergangenheit recherchiert. Vielleicht kommt Jane Austen deshalb ohne ausführliche Beschreibungen aus. Sie ist mittendrin, sodass wir Leser ihr dabei über die Schulter schauen und selbst dabei sein können, wenn auf Netherfield Park der nächste Ball gegeben wird.

 

 

 

Wir danken Sarah Lukas für ihren Beitrag. Die Rechte am Text liegen bei der Autorin.


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Interview mit Sarah Lukas