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Weisheiten

Eine Kindheit ohne Bücher wäre keine Kindheit. Es wäre, als ob man aus dem verzauberten Land ausgesperrt wäre, aus dem man sich die seltsamste aller Freuden holen könnte.
Astrid Lindgren

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  • 18.05., 20.15 Uhr, RTL II: „Die Bourne Identität“ (Robert Ludlum)
  • 19.05., 20.15 Uhr, 3SAT: „Der Reigen“ (Arthur Schnitzler)
  • 19.05., 23.15 Uhr, RBB: „Jakob der Lügner“ (Jurek Becker)
  • 22.05., 20.15 Uhr, Tele 5: „Gefangene der Zeit“ (1+2) (Madeleine L'Engle)
  • 22.05., 23.45 Uhr, Hessen: „Maria Wern, Kripo Gotland – Kinderspiel“ (Anna Jansson)
  • 23.05., 22.55 Uhr, WDR: „Mankells Wallander: Tod im Paradies“ (Henning Mankell)
  • 24.05., 0.50 Uhr, Das Erste: „Misery“ (Stephen King)
  • 25.05., 20.15 Uhr, Das Vierte: „Doktor Schiwago“ (1/2) (Boris Pasternak)
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Helme Heine bei einem öffentlichen Pressegespräch mit anschließender Signierstunde im Bilderbuchmuseum in Troisdorf.

Mit seinen 70 Jahren kann man Helme Heine wohl ohne Bedenken zu den alten Hasen unter den deutschen Kinderbuchautoren und Illustratoren zählen. Bereits 1975 veröffentlichte der sein erstes Kinderbuch und ist heute vor allem durch die Bücher „Freunde“ und „Mullewapp“ nicht nur Generationen von deutschen Kindern bekannt. Doch früh Deutschland den Rücken gekehrt, lebt er nach langem Aufenthalt in Südafrika nun bereits seit 1990 in Neuseeland und ist daher seltener Gast in Deutschland.
Ich hatte das Glück ihn im Rahmen seines derzeitigen Aufenthaltes in seinem Heimatland, der neben der Feier seines 70. Geburtstages im April vor allem der Vorstellung seines neuen Buches „Toto der Schatzsucher“ geschuldet ist, zu sehen. Bei einem öffentlichen Pressegespräch, bei dem auch dem Publikum die Möglichkeit gegeben wurde Fragen zu stellen, erlebte ich nicht nur einen sympathischen Menschen, sondern auch jemanden, der nicht nur die Antworten auf Fragen zu seinem Leben mit spannenden Anekdoten verknüpfte, sondern dem es auch gelang die Erzählungen über die Hintergründe seiner Bücher so fesselnd zu gestalten, dass man ihm stundenlang hätte zuhören können. Man lernte einen Mann kennen, der jede Kleinigkeit, die in seinen Büchern auftaucht, bewusst so eingeführt hat und gezielt versucht symbolisch etwas auszudrücken.
Leider reicht der Platz hier nicht aus, um all das auszudrücken, was Helme Heine in einer Stunde zu erzählen vermochte. Daher seien jedem die weiteren Termine seiner Lesereise ans Herz gelegt. In Troisdorf hat es sich auf jeden Fall nicht nur für die erwachsenen Besucher gelohnt. Auch Helme Heines kleine Fans nutzten die Gelegenheit sich nach dem Gespräch mit dem Autor fotografieren  und ihre Bücher signieren zu lassen. Statt einer einfachen Signatur bekam jedes Kind dabei sogar noch seine Lieblingsfigur von Helme Heine selbst ins Buch gezeichnet.

Eure Sascha