Donnerstag, 22. Februar 2018

Filmkritik: Was vom Tage übrig blieb

Bereits im Jahr 1989 wurde Kazuo Ishiguro für „Was vom Tage übrig blieb“ mit dem Booker Price ausgezeichnet, bevor er 18 Jahre später schließlich den Literaturnobelpreis erhielt. Doch das Werk begeisterte direkt nach seinem Erscheinen und so wurde es im 1993 bereits hochkarätig verfilmt. So sind in den Hauptrollen Antony Hopkins als James Stevens und Emma Thompson als Miss Kenton, aber auch die bekannten Gesichter Christopher Reeve als Mister Lewis und Hugh Grant (vor seinem internationalen Durchbruch) als Reginald Cardinal zu sehen. Der Film erzählt, wie der Butler von Darlington Hall, James Stephens, durch einen Brief der früheren Wirtschafterin, Miss Kenton, sowie Personalsorgen dazu veranlasst wird, Miss Kenton zu besuchen. Auf dieser Reise blickt er auf sein bewegtes Leben auf Darlington Hall, die großen Ereignisse rund um den Zweiten Weltkrieg und das Verhältnis zu Miss Kenton während ihrer Tätigkeit auf Darlington Hall zurück…Weiterlesen

Geschrieben von um 17:40 Uhr.
Dienstag, 13. Februar 2018

Rezension: Was vom Tage übrig blieb (Kazuo Ishiguro)

Heyne
Taschenbuch, 288 Seiten
ISBN: 978-3-453-42160-8
9,99 €

Ein kurzer Einblick

James Stevens ist Butler im englischen Herrenhaus Darlington Hall. Sowohl unter Lord Darlington als auch unter seinem neuen Herrn Mister Farraday sorgt er dafür, dass der Haushalt einwandfrei ist. Zudem ist er die Verschwiegenheit in Person. Er dient voll und ganz seinem Herrn und hat daneben quasi kein Privatleben. So gelingt es auch Miss Kenton, der Haushälterin, nicht, ihm näherzukommen. Doch eines Tages holt ihn die Vergangenheit ein und er beginnt über sie, sein Leben und die gesellschaftlichen Verhältnisse nachzudenken…

Geschrieben von um 07:46 Uhr.