Donnerstag, 22. Februar 2018

Filmkritik: Was vom Tage übrig blieb

Bereits im Jahr 1989 wurde Kazuo Ishiguro für „Was vom Tage übrig blieb“ mit dem Booker Price ausgezeichnet, bevor er 18 Jahre später schließlich den Literaturnobelpreis erhielt. Doch das Werk begeisterte direkt nach seinem Erscheinen und so wurde es im 1993 bereits hochkarätig verfilmt. So sind in den Hauptrollen Antony Hopkins als James Stevens und Emma Thompson als Miss Kenton, aber auch die bekannten Gesichter Christopher Reeve als Mister Lewis und Hugh Grant (vor seinem internationalen Durchbruch) als Reginald Cardinal zu sehen. Der Film erzählt, wie der Butler von Darlington Hall, James Stephens, durch einen Brief der früheren Wirtschafterin, Miss Kenton, sowie Personalsorgen dazu veranlasst wird, Miss Kenton zu besuchen. Auf dieser Reise blickt er auf sein bewegtes Leben auf Darlington Hall, die großen Ereignisse rund um den Zweiten Weltkrieg und das Verhältnis zu Miss Kenton während ihrer Tätigkeit auf Darlington Hall zurück…Weiterlesen

Geschrieben von um 17:40 Uhr.
Dienstag, 07. Februar 2017

Filmkritik: Bob, der Streuner

Der obdachlose Straßenmusiker James kämpft ums Überleben auf Londons Straßen. Er befindet sich in einem Drogenentzugsprogramm und erhält dank seiner Therapeutin Annabelle eine kleine, abgewohnte Sozialwohnung, um ihm den Weg zurück in die Normalität zu erleichtern. Dort lernt er nicht nur seine Nachbarin Betty kennen, sondern wird zudem Pflegepate eines verletzten roten Katers. Nach dessen Genesung will Bob, wie der Kater getauft wird, aber nicht mehr fort und begleitet James fortan auf Schritt und Tritt.

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Geschrieben von um 10:53 Uhr.
Montag, 23. Januar 2017

Filmkritik: Der große Gatsby (2013)

F. Scott Fitzgeralds wohl bekanntestes Werk, „Der große Gatsby“, von 1952 wurde bereits 1974 mit hochkarätiger Besetzung mit Robert Redford als Gatsby verfilmt. Fast 40 Jahre später, im Jahr 2013, wagte Baz Luhrmann eine Neuverfilmung mit nicht weniger prominenter Besetzung. So ist in dieser Version Leonardo DiCaprio als Jay Gatsby und Tobey Maguire als Nick Carraway zu sehen. Der Film erzählt aus der Sicht von Nick Carraway die Geschehnisse rund um seinen geheimnisvollen und reichen Nachbarn Gatsby. Dieser veranstaltet in seiner Villa regelmäßig große, pompöse Partys, doch niemand versteht, was eigentlich sein Ziel dabei ist. Nick erfährt schließlich, dass Gatsby seiner verlorenen großen Liebe nachjagt…

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Geschrieben von um 11:10 Uhr.
Samstag, 17. Oktober 2015

Filmkritik: Die Liebe in Zeiten der Cholera

Gabriel García Márquez‘ Werk „Die Liebe in Zeiten der Cholera“, welches er 1985 veröffentlichte, zählt heute zu den bekanntesten Bestsellern des Literaturnobelpreisträgers, welches erst nach seiner Auszeichnung mit dem Nobelpreis veröffentlicht wurde. 2007 wurde das Werk schließlich von Mike Newell verfilmt. Der Film erzählt von der mehr als ein halbes Jahrhundert währenden Liebe Florentino Arizas für Fermina Daza, der nicht nur Ferminas Heirat mit Doktor Juvenal Urbino im Wege steht. Doch Florentino ist geduldig, wenn es sein muss, auch sehr lange…

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Geschrieben von um 12:07 Uhr.
Mittwoch, 18. März 2015

Filmkritik: Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins

Inmitten des Prager Frühlings des Jahres 1968 lebt der Chirurg Tomas ein ungezwungenes, leichtes Leben. Mit zahlreichen Frauen hat er kurze Affären, nur die Künstlerin Sabina geht ihm sowohl körperlich als auch intellektuell unter die Haut. Während eines beruflichen Aufenthaltes in einem Kurort lernt er die junge Kellnerin Teresa kennen, die eines Tages unvermittelt in seiner Wohnung auftaucht. Tomas ist zunächst belustigt, doch bald entwickelt er tatsächlich innige Gefühle für Teresa, heiratet sie sogar. Sabina gibt er jedoch nicht auf und es entsteht eine genauso eigentümliche wie innige Dreiecksbeziehung. Mit dem Einmarsch der sowjetischen Armee endet nicht nur gewaltsam der Prager Frühling, auch für Tomas, Teresa und Sabina wird nichts mehr sein, wie es war…

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Geschrieben von um 12:18 Uhr.