Samstag, 04. Juli 2020

Filmkritik: The plot against America

Bereits im Jahr 2004 hat er mittlerweile verstorbene amerikanische Bestseller-Autor Philip Roth seinen Roman „The plot against America“, der in Deutschland unter „Verschwörung gegen Amerika“ erschienen ist, veröffentlicht. 16 Jahre später wurde nun die gleichnamige Miniserie, bestehend aus sechs Folgen á 60 Minuten ausgestrahlt. Die Handlung fokussiert vor allem auf die Erlebnisse der Familie Levin, deren Vater Herman von Morgan Spector und deren Mutter Elizabeth „Bess“ Levin von Zoe Kazan verkörpert werden. Mit dabei ist außerdem Winona Ryder als Bess‘ Schwester Evelyn. Die Serie zeigt aus Sicht des siebenjährigen Philip eine fiktive Geschichte auf, in der 1940 Charles Lindbergh anstelle von Franklin D. Roosevelt US-Präsident wird und einen Nichtangriffspakt mit Hitler abschließt…Weiterlesen

Geschrieben von um 15:46 Uhr.
Donnerstag, 30. April 2020

Filmkritik: True Blood – II. Staffel

Auch diese zweite Staffel hat wieder 12 Episoden à ca. 54 min Spieldauer. Und sie beginnt genau dort, wo die letzte Folge der ersten Staffel aufgehört hat: Mit dem Fund einer Leiche in Andy Bellefleurs Polizeiauto. Dafür ist die Mänade Maryann verantwortlich, deren Taten sich durch die gesamte Staffel ziehen. Als zweiten Handlungsstrang geht es für Sookie Stackhouse mit Bill Compton und Eric Northman nach Dallas, um den verschwundenen Vampir Godric zu suchen, der sich nicht nur als der Sheriff von Dallas, sondern auch Erics Erschaffer herausstellt.Weiterlesen

Geschrieben von um 23:22 Uhr.
Samstag, 21. März 2020

Filmkritik: Unterleuten – Das zerrissene Dorf

Die bekannte deutsche Schriftstellerin Juli Zeh veröffentlichte im Jahr 2016 ihren Gesellschaftsroman „Unterleuten“. Vier Jahre später wurde er mit dem Untertitel „Ein zerrissenes Dorf“ als Miniserie mit drei Teilen mit einigen bekannten deutschen Schauspielern verfilmt. So ist Thomas Thieme als Rudolf Gombrowski, Chef des landwirtschaftlichen Betriebes und größter Arbeitgeber im Dorf, Ulrich Noethen als Vogelschützer Dr. Gerhard Fließ, Charly Hübner als Werkstattbesitzer Schaller und Jörg Schüttauf als Bürgermeister Arne Seidel zu sehen. Der Film erzählt, wie der geplante Bau von Windrädern das Dorfleben in Unterleuten durcheinanderbringt und Gegnerschaften entstehen bzw. wieder aufleben lässt…Weiterlesen

Geschrieben von um 17:27 Uhr.
Samstag, 16. November 2019

Filmkritik: Der Trafikant

Im Jahr 2012 veröffentlichte der österreichische Schriftsteller und Schauspieler Robert Seethaler seinen Roman „Der Trafikant“. Sechs Jahre später wurde dieser schließlich unter dem gleichen Titel von Nikolaus Leytner verfilmt. Auch wenn die Hauptrolle dem jungen österreichischen Nachwuchsschauspieler Simon Morzé zugedacht wurde, ist der Film mit Bruno Ganz als Sigmund Freud doch auch hochkarätig besetzt. Zugleich ist er einer der letzten Filme Bruno Ganz‘. Der Film erzählt vom Erwachsenwerden Franz Huchels, während der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten in Österreich…Weiterlesen

Geschrieben von um 15:58 Uhr.
Donnerstag, 05. Juli 2018

Filmkritik: True Blood – I. Staffel

12 Episoden à ca. 50 min Spielzeit inklusive einem extra langen Auftakt Strange Love. Das ist das Grundgerüst der I. Staffel „True Blood“. Diese HBO-Verfilmung wurde von Alan Ball nach dem ersten Roman „Dead until Dark“ von Charlaine Harris’ Romanserie um die Kellnerin Sookie Stackhouse geschaffen, welche als Telepathin alle Hände voll zu tun hat, um nicht ständig unbeabsichtigt die intimsten Geheimnisse ihrer Mitmenschen mit anhören zu müssen. Da japanische Wissenschaftler vor einiger Zeit synthetisches Blut entwickelt haben und die am Rande der Gesellschaft versteckt lebenden Vampire damit jetzt nicht länger Menschen beißen müssen, um zu überleben, kommt ein solcher auch in die Bar, in der Sookie arbeitet. Da sie die Gedanken von Vampir Bill nicht hören kann, ist sie gleich von ihm angezogen und beginnt eine Beziehung mit ihm. Doch damit macht sie sich nicht nur Freunde.

Weiterlesen

Geschrieben von um 22:41 Uhr.
Donnerstag, 22. Februar 2018

Filmkritik: Was vom Tage übrig blieb

Bereits im Jahr 1989 wurde Kazuo Ishiguro für „Was vom Tage übrig blieb“ mit dem Booker Price ausgezeichnet, bevor er 18 Jahre später schließlich den Literaturnobelpreis erhielt. Doch das Werk begeisterte direkt nach seinem Erscheinen und so wurde es im 1993 bereits hochkarätig verfilmt. So sind in den Hauptrollen Antony Hopkins als James Stevens und Emma Thompson als Miss Kenton, aber auch die bekannten Gesichter Christopher Reeve als Mister Lewis und Hugh Grant (vor seinem internationalen Durchbruch) als Reginald Cardinal zu sehen. Der Film erzählt, wie der Butler von Darlington Hall, James Stephens, durch einen Brief der früheren Wirtschafterin, Miss Kenton, sowie Personalsorgen dazu veranlasst wird, Miss Kenton zu besuchen. Auf dieser Reise blickt er auf sein bewegtes Leben auf Darlington Hall, die großen Ereignisse rund um den Zweiten Weltkrieg und das Verhältnis zu Miss Kenton während ihrer Tätigkeit auf Darlington Hall zurück…Weiterlesen

Geschrieben von um 17:40 Uhr.