Sonntag, 11. Mai 2014

Interview: Jeanine Krock

Liebe Jeanine, vielen Dank, dass du dir Zeit für ein Interview mit uns nimmst. Seit wann interessierst du dich für Literatur und wie bist du zum Schreiben gekommen?

Hallo Jana, vielen Dank für Deine Einladung zum Gespräch.

Büchern bin ich verfallen, seitdem ich lesen kann, und Geschichten habe ich mir auch schon im Kinderzimmer ausgedacht, nur aufgeschrieben habe ich sie – auch später – so gut wie nie. Bis ich eines Tages einen Sportunfall hatte. Da gab es noch kein Internet, wie wir es jetzt kennen und Bücher kaufte man in der Buchhandlung. Weil ich aber nicht laufen konnte, war das furchtbar kompliziert.

Also habe ich überlegt, wie sich mein Verstand in Bewegung halten ließ und bald darauf meine erste Vampirgeschichte aufgeschrieben.
Das ist womöglich der Grund, warum ich heute für Fantasy-Romane bekannt bin. Hätte ich damals mit einem Krimi begonnen, wäre vielleicht zuerst eine Krimiautorin aus mir geworden.

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Geschrieben von um 13:42 Uhr.
Montag, 28. Oktober 2013

Interview: Celeste Ealain

Liebe Frau Ealain, schön, dass Sie Zeit für ein Interview mit uns gefunden haben. Bitte stellen Sie sich doch erst einmal unseren Lesern vor. Wen hat man sich unter dem Namen Celeste Ealain vorzustellen?

Es ist immer schwer sich selbst zu betrachten, daher werde ich versuchen mich zu beschreiben, wie andere es manchmal tun. Nämlich als schrilles, buntes Energieknäuel, das für jeden Spaß zu haben ist. Ich schätze, ich gehöre zu den Menschen, die gerne ihre Grenzen ausloten und jedes Mal, wenn ich gesagt bekomme: ‚Lass das lieber sein, das ist nichts für dich’, dann war dies die stille Herausforderung, die ich zu nehmen pflege. Vor allem im kreativen Sektor fühle ich mich zu Hause. Ich bin international ausgezeichnete Künstlerin (Acrylmalerei mit Spezialeffekten), nehme hier und da Aufträge für Innenraumgestaltung an und nun hat mich die Leidenschaft zum Schreiben verleitet.

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Geschrieben von um 12:06 Uhr.
Samstag, 09. Februar 2013

Interview: Christian Gailus

Lieber Herr Gailus, schön, dass Sie Zeit für ein Interview mit uns gefunden haben. Sie veröffentlichten kürzlich Ihren Debütroman bei Heyne, infiltrierten den Markt der Bücher: Ist die Weltherrschaft das hehre Ziel oder überlassen Sie dies lieber Dierk Gewesen?

Christian Gailus: Der Unterschied zwischen Dierk Gewesen und mir ist ja: Er macht´s aus Idealismus, ich für Geld. Und da gilt die einfache Formel: Je mehr Bücher verkauft werden, desto mehr Taler klingeln in meiner Tasche. Deshalb habe ich auch, nachdem das Buch draußen war, überall in Deutschland in den Buchhandlungen angerufen und mit verstellter Stimme mein Buch bestellt. Das Resultat war nicht so prickelnd: Die Läden haben die Dinger wieder an den Verlag zurückgeschickt, und ich hatte ´ne horrende Telefonrechnung.

Dierk Gewesen ist Kommissar bei der Polizei Hamburg, Abteilung zur holistischen Durchleuchtung extrem seltsamer Delikte. Lässt „Hellboy“ und Die Behörde zur Untersuchung und Abwehr paranormaler Erscheinungen grüßen?

CG: Ui, das klingt plausibel. Und ich kenne Hellboy natürlich auch, allerdings nur als Film. Dierk und seine Abteilung habe ich allerdings schon 1998 oder so entwickelt, und zwar für ein Hörspiel, das der NDR dann auch produziert und ausgestrahlt hat. Seitdem habe ich immer wieder daran gedacht, ein Buch daraus zu machen. So ist mir die Abteilung vermutlich derart in Fleisch und Blut übergegangen, dass mir die Ähnlichkeit zu Hellboy gar nicht mehr aufgefallen ist.
(Ich finde die Filme übrigens super und schätze die Arbeit von Guillermo del Toro sehr!)

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Geschrieben von um 12:22 Uhr.
Sonntag, 12. Februar 2012

Interview: Bernd Perplies

Lieber Herr Perplies, schön, dass Sie Zeit für ein Interview mit uns gefunden haben. Die meisten Leser werden Sie kennen, daher möchte ich Sie bitten nicht sich selbst, sondern Ihre Romane vorzustellen. Was zeichnet Ihre Romane aus, was andere Romane nicht besitzen bzw. was machen Ihre Romane besser?

Ich muss gestehen, es widerstrebt mir, zu behaupten, dass meine Romane besser seien als die meiner Autorenkollegen. Jeder Autor hat seine eigene Art, Bücher zu schreiben. Und jeder Leser hat seine persönlichen Vorlieben, die zum Stil des einen oder des anderen Autors besser passen. Zu behaupten, meine Romane wären besser als andere, wäre daher eine sehr subjektive Sichtweise (und wenn sie vom Autor stammt, auch noch eine recht selbstverliebte).

Beantworten wir also lieber die Frage: Was gefällt Lesern an meinen Romanen. Den meisten Lesern gefällt, wenn ich das Feedback richtig deute, mein cineastischer Stil. Es ist mir wichtig, dass beim Lesen das viel beschworene Kopfkino anspringt. Denn das benötige ich ebenso, um eine Szene gut schreiben zu können. Darüber hinaus sagen mir Leser immer wieder, dass sie meine Figurenensembles lieben, sei es die exotische Truppe um den jungen Tarean in meiner All-Age-Trilogie „Tarean“, die sich unter anderem aus einem vorwitzigen Irrlicht, einem Vogelmenschen und einem treuen Werbären zusammensetzt, oder das Ensemble um den Journalisten Jonathan Kentham in meiner „Magierdämmerung“-Trilogie, das beispielsweise einen exzentrischen Magierdandy namens Jupiter Holmes umfasst, seine Geisterkatze Watson und einen bodenständigen „Hafenarbeiter“ mit dem Namen Randolph Brown, der ein ungewöhnliches Geheimnis hat.

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Geschrieben von um 12:24 Uhr.
Sonntag, 21. November 2010

Interview: Thomas Finn

Hallo Thomas, vielen Dank, dass du Zeit für ein Interview mit uns gefunden hast. Stell dich doch bitte unseren Lesern erst einmal vor. Wen hat man sich unter dem Namen Thomas Finn vorzustellen?

Oje, es ist immer etwas schwierig, etwas zu sich selbst zu sagen. Ich bin zum Zeitpunkt dieses Interviews 43 Jahre alt, Hamburger und damit in manchen Wesenszügen sicher ein typischer Hanseat. Ich liebe es beruflich wie privat Geschichten zu erzählen, ich mag phantastisches Kino, gute TV-Serien und gute Bücher. Darüber hinaus halte ich mich mit Kampfsport und gelegentlichem Joggen fit. Mehr kann man auf meiner Webseite unter www.thomas-finn.de nachlesen.

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Geschrieben von um 12:29 Uhr.
Sonntag, 31. Oktober 2010

Interview: Annette Langen

Liebe Frau Langen, seit vielen Jahren wachsen Kinder mit Ihren Felix-Büchern, aber auch anderen Ihrer Bücher auf. Wie sind Sie zum Schreiben gekommen?

Höchstwahrscheinlich hatte ich frühkindliche Prägung und wuchs mit unzähligen Büchern in einer Buchhändlerfamilie auf. Wie ich zum Schreiben gekommen bin? Nun, da gab es eine prägende Begegnung. Als ich sieben Jahre alt war, war ein Schriftsteller mit seiner Familie nach der Lesung bei uns zu Gast. Bis dahin dachte ich, dass Schriftsteller in einer Art Olymp leben würden. Doch dann kippte der Sohn des Schriftstellers versehentlich seine Teetasse um – und plötzlich erschien es mir nicht mehr unmöglich, Schriftsteller zu werden.

Wollten Sie schon immer Kinderbücher schreiben oder haben Sie sich auch schon einmal an einem anderen Genre versucht?

Seit Anfang an finde ich das Kinderbuch, das Zusammenspiel von Bild und Text, ausgesprochen spannend.

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Geschrieben von um 12:39 Uhr.
Sonntag, 11. Juli 2010

Interview: Michael Bresser

Stellen Sie sich doch unseren Lesern zunächst vor. Wer verbirgt sich hinter dem Namen Michael Bresser?

Ich bin 39 Jahre jung und lebe seit zwei Jahren mit meiner Familie in Hannover. Ursprünglich komme ich aus dem nördlichen Ruhrgebiet (Kirchhellen) und habe danach zehn Jahre in Duisburg gelebt. Nach einem abgebrochen Germanistik- und Philosophiestudium habe ich eine kaufmännische Ausbildung absolviert und ein MBA-Studium abgeschlossen. Mit dem Schreiben habe ich während des Studiums begonnen. Zusammen mit meinem Freund Martin (Schlagzeuger unserer früheren gemeinsamen Band Arden) haben wir die Münsterland-Krimis mit dem Detektiv Dieter Nannen entwickelt. Bis zur Veröffentlichung durch einen großen Verlag verstrichen allerdings mehr als zehn Jahre.

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Geschrieben von um 12:41 Uhr.
Sonntag, 27. Juni 2010

Interview: Sarah Lukas

Liebe Frau Lukas, schön, dass Sie Zeit für ein Interview mit uns gefunden haben. Bitte stellen Sie sich doch erst einmal unseren Lesern vor. Wen hat man sich unter dem Namen Sarah Lukas vorzustellen?

Nun, ich bin eine passionierte Schriftstellerin aus dem Rhein-Main-Gebiet. Meine Wurzeln liegen hier, und nach etlichen Jahren in anderen Gegenden Deutschlands lebe ich nun auch wieder in Wiesbaden. Ich bin Jahrgang 1972, habe u. a. Anglistik, Geschichte und Psychologie studiert und das Schreiben mittlerweile zum Beruf gemacht. In meiner Freizeit gehe ich sehr gern wandern, aber auch ins Kino oder spiele mit meinem Neffen und meinem Hund.

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Geschrieben von um 12:46 Uhr.
Dienstag, 23. März 2010

Interview: Joachim Seidel

Lieber Herr Seidel, stellen Sie sich unseren Lesern bitte erst einmal vor. Wen hat man sich unter dem Namen Joachim Seidel vorzustellen?

Hallo erstmal, Herr Seidel lebt und arbeitet in Hamburg als Schriftsteller und freier Redakteur, ich bin also praktisch jeden Tag an der Textstanze.

„HimbeerToni“ ist Ihr erster Roman. Haben Sie früher schon einmal daran gedacht einen Roman zu schreiben? Hatten Sie vielleicht sogar schon einmal eine Idee, die Sie dann wieder verworfen haben?

Ich habe früher Drehbücher und auch Kolumnen für die Frankfurter Rundschau geschrieben. Das Genre Roman kam so um die Ecke geschlichen, und dann musste ich loslegen.

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Geschrieben von um 12:47 Uhr.
Mittwoch, 30. Dezember 2009

Interview: Thomas Plischke (2)

Wie sah Ihre Recherchearbeit zu diesem Buch aus? Haben Sie Bücher/Filme/Serien über Superhelden und Mutanten gelesen bzw. geschaut?

Das tue ich zugegebenermaßen schon seit Jahren. Superhelden begleiten mich schon seit meiner frühesten Kindheit. Mal fröne ich dieser Leidenschaft mit mehr, mal mit weniger Begeisterung. Aktuell bin ich wieder sehr angefixt.
Aber arbeiten wir die Liste der Inspirationsquellen mal der Reihe nach ab und fangen mit allerlei Gedrucktem an: Bei den Büchern habe ich mich im Rahmen einer anderen Arbeit (um genau zu sein, einem Artikel über die Verquickung von Politik und (Super-)Heldenverehrung in der US-amerikanischen Gesellschaft für das Sci-Fi-Jahr 2009) vor allem auf die Sekundärliteratur beschränkt. Bei den Comics hingegen kämpfe ich mich mittlerweile seit Jahren hauptsächlich durch die X-Men und ihre zahllosen Ableger (und zwar chronologisch, was manchmal alles andere als leicht ist).
Nun zum Film: Auf der großen Leinwand hat das Superhelden-Genre in jüngster Zeit ja sehr viel Nachschub erhalten (was mich ungemein freut), und viele dieser Verfilmungen bieten zumindest interessante visuelle Eindrücke, auch wenn sie beileibe nicht alle in Sachen Plot oder Charakterzeichnung hitverdächtig sind.
Bei den Serien hingegen bin ich etwas genervt davon, dass Heroes nach einem grandiosen Start unglaublich viel Potenzial verschenkt und es einfach nicht schafft, das Überangebot an handelnden Figuren sinnvoll zu beschneiden oder sich auch nur von immer abstruseren Zeitreisestories zu lösen. Ansonsten bin ich nach wie vor traurig, dass 4400 eingestellt wurde – aus heutiger Sicht kann man vielleicht unken, ich hätte für „Kalte Krieger“ gehörig bei Heroes abgekupfert, doch 4400 hatte wahrscheinlich einen größeren Einfluss auf meinen Roman. Einen brandaktuellen Tipp muss ich aber loswerden: Aktuell läuft im britischen Sender E4 die Serie „Misfits“ – eine schauspielerisch wie filmisch großartige Auseinandersetzung mit dem Thema „normale Menschen mit Superkräften“. In der Welt würden sich auch Amy und Nina wohlfühlen!

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Geschrieben von um 12:56 Uhr.