Samstag, 11. Januar 2020

Rezension: Die Weber (Gerhart Hauptmann)

Reclam
Taschenbuch, 150 Seiten
ISBN:  978-3-15019-364-8
4,00 €

Ein kurzer Einblick

Die Weber in Schlesien leben in Hunger und Elend. Neben ihrer Landwirtschaft erzeugen sie in Heimarbeit Weberzeugnisse. Diese liefern sie beim Fabrikanten Dreißiger ab. Als ihr Lohn noch weiter gedrückt werden soll, ist es den Weber genug. Sie ziehen durch die Straßen, singen das verbotene Weber-Lied und marschieren zur Villa der Familie Dreißiger…

Geschrieben von um 14:25 Uhr.
Dienstag, 07. Januar 2020

Rezension: Germinal (Emile Zola)

Reclam
Taschenbuch, 622 Seiten
ISBN:  978-3-15004-928-0
10,80 €

Ein kurzer Einblick

Der Maschinist Etienne Lantier landet auf der Suche nach Arbeit in der Bergarbeitersiedlung des Schachts „Le Voreux“. Dort lernt er die Familie Maheu kennen und über sie gelingt es ihm, Arbeit im Bergwerk zu bekommen. Nun erfährt er einerseits die unmenschlichen Arbeitsbedingungen im Bergwerk, andererseits beginnt er, sich mit der Idee des Sozialismus zu beschäftigten. Als die Grubenbesitzer verschleierte Lohnminderungen durchsetzen wollen, beginnt eine Machtauseinandersetzung zwischen Arbeit und Kapital…

Geschrieben von um 20:55 Uhr.
Sonntag, 04. November 2018

Rezension: Oliver Twist (Charles Dickens)

Anaconda
Hardcover, 416 Seiten
ISBN: 978-3-86647-773-5
4,95 €

Ein kurzer Einblick

Oliver Twist wächst als Findelkind in einem Armenhaus in einer englischen Kleinstadt auf. Als er bei seiner Lehre brutal behandelt wird, flüchtet er sich nach London. Dort gerät er schnell in die Fänge des Verbrechers Fagin, der ein merkwürdiges Interesse daran zu haben scheint, Oliver in die Welt des Untergrunds hineinzuziehen. Doch der Zufall meint es auch glücklich mit Oliver…

Geschrieben von um 11:38 Uhr.
Mittwoch, 18. Oktober 2017

Rezension: Beren und Lúthien (J. R. R. Tolkien)

Klett-Cotta
Hardcover, 304 Seiten
ISBN: 978-3-463-40683-1
22,00 €

Ein kurzer Einblick

Die Liebe zwischen Beren und Lúthien muss einige Hindernisse überwinden: sie ist eine Elbin und er ein Sterblicher. Zum stellt Lúthiens Vater Beren vor eine unlösbare Aufgabe, bevor er sie heiraten darf: Er soll von Melrons Krone einen Simaril rauben. Ob ihm dies gelingt, lässt Christopher Tolkien seinen Vater mit dessen Worten und in verschiedenen zeitlichen Versionen der Geschichte erzählen …

Geschrieben von um 09:32 Uhr.
Donnerstag, 09. März 2017

Rezension: Berlin Alexanderplatz (Alfred Döblin)

dtv
Taschenbuch, 454 Seiten
ISBN: 978-3-342-300295-0
8,90 €

Ein kurzer Einblick

Der Transportarbeiter Franz Bieberkopf wird aus der Strafanstalt Berlin-Tegel entlassen und schwört, von nun an als anständiger Mann leben zu wollen. Franz Bieberkopf ist redlich bemüht, doch alles im Berlin der 1920er Jahre scheint sich gegen ihn verschworen zu haben. So gerät Franz in einen Strudel aus Verrat und Verbrechen und es ist nur noch eine Frage der Zeit, wie lange er sich diesem verwehren kann …

Geschrieben von um 15:04 Uhr.
Montag, 17. Oktober 2016

Rezension: Die heilige Johanna (George Bernard Shaw)

Suhrkamp
Taschenbuch, 240 Seiten
ISBN: 978-3-518-38361-2
11,00 €

Ein kurzer Einblick

Johanna, Tochter eines französischen Bauern, hört die Stimmen der Heiligen Katharina, der Heiligen Margareta und des Erzengels Michaela. Diese sagen ihr, dass sie Karl, dem Dauphin Frankreichs, helfen soll, König zu werden, indem sie mit seinen Truppen die englische Besatzung vertreibt. Also macht sich Johanna auf den Weg und schafft es sogar, zum Dauphin vorgelassen zu werden. Doch ihr Vorhaben verläuft nicht sehr lange erfolgreich…

Geschrieben von um 16:43 Uhr.
Freitag, 09. Oktober 2015

Rezension: Onkel Toms Hütte (Harriet Beecher Stowe)

dtv
Taschenbuch, 544 Seiten
ISBN: 978-3-423-14060-7
9,90 €

Ein kurzer Einblick

Arthur Shelby ist ein Plantagenbesitzer in Kentucky und ihm gehören einige Sklaven, die er jedoch gut behandelt. Als er in eine finanzielle Not gerät, sieht es sich gezwungen, zwei dieser Sklaven zu verkaufen, seinen Plantagenverwalter Onkel Tom und den fünfjährigen Harry. Harrys Mutter erfährt dies und ihr gelingt gemeinsam mit Harry die Flucht. Onkel Tom beugt sich dagegen seinem Schicksal, um keine anderen Sklaven zu gefährden. Er wird bald an einem guten anderen Herrn verkauft, der ihm schließlich die Freiheit verspricht. Doch als sein Herr unerwartet stirbt, kommt Tom auf eine Baumwollplantage im Süden und lernt die Qualen des Sklavendaseins kennen…

Geschrieben von um 14:07 Uhr.
Mittwoch, 08. Juli 2015

Rezension: Beim Häuten der Zwiebel (Günter Grass)

dtv
Taschenbuch, 479 Seiten
ISBN: 978-3-423-13655-6
9,90 €

Ein kurzer Einblick

In „Beim Häuten der Zwiebel“ erzählt Günter Grass von sich selbst. Er berichtet über die Zeit vom Ausbruch des Zweiten Weltkrieges, für den er sich freiwillig meldete, bis zum Erscheinen seines wohl bekanntesten Werks, „Die Blechtrommel“. Der Leser erlebt das Ende Grass‘ Kindheit, seine Zeit im Kriegsgefangenenlager und wie er sich schließlich vollständig der Kunst widmet, ohne sich jedoch recht entscheiden zu können…

Geschrieben von um 15:50 Uhr.
Sonntag, 10. Mai 2015

Rezension: Warten auf Godot (Samuel Beckett)

Suhrkamp
Taschenbuch, 242 Seiten
ISBN: 978-3-518-36501-4
8,00 €

Ein kurzer Einblick

Die beiden Landstreicher Estragon und Wladimir treffen sich an einer Landstraße an einem Baum. Eigentlich haben beide nichts zu tun und so bleiben sie an diesem Baum stehen und verbringen ihre Zeit damit, über alles Mögliche zu sprechen, aber quasi nichts zu tun. Außerdem können sie nicht von diesem Baum fortgehen, da sie dort auf Godot warten. Allerdings sind sie Godot noch nie begegnet und im Grunde wissen sie auch gar nicht, ob es ihn überhaupt gibt und ob er jemals erscheinen wird …

Geschrieben von um 14:05 Uhr.
Freitag, 10. Oktober 2014

Rezension: Irisches Tagebuch (Heinrich Böll)

dtv
Taschenbuch, 144 Seiten
ISBN: 978-3-423-00001-7
5,90 €

Ein kurzer Einblick

Heinrich Böll dokumentiert in diesen Tagebuch ähnlichen Aufzeichnungen eine Reise nach Irland. Zugleich dankt er damit der Landschaft und den Menschen, die auf dieser Insel, der Böll sich wahlverwandtschaftlich verbunden fühlte, zu Hause sind. Er beschreibt Irland und seine Verhältnisse so liebenswert, dass man diese Aufzeichnungen als Hommage an ein Land, das Böll selbst vielfach bereiste, verstehen kann.

Geschrieben von um 14:14 Uhr.