Freitag, 21. Dezember 2012

Produkttest: Kindle

Der technische Fortschritt hat nun auch bei mir Einzug gehalten. Ich habe mir vor kurzem einen Kindle zugelegt.
Was war der Grund für die Anschaffung? Zum einen türmen sich die Bücher in den Regalen, zum anderen habe ich festgestellt, dass ich bei vielen Büchern in letzter Zeit nach dem Lesen das Gefühl hatte „Ja, ganz nett, aber ich muss das jetzt nicht im Regal stehen haben.“
Hierfür bietet sich ein E-Book Reader natürlich an. Man kann theoretisch tausende von Büchern auf einem flachen Elektrogerät speichern, dass problemlos fast überall hinpasst.
Auch ich war anfangs skeptisch. Da ein gut gefülltes Bücherregal in der Wohnung auch seinen Charme hat.
Nach vielen hin- und herüberlegen, habe ich mich für den Amazon Kindle entschieden.
Vorteil sogenanntes E-paper. Das heißt, der Bildschirm ist, anders als bei einem Computerbildschirm nicht von hinten beleuchtet. Sehr angenehm für die Augen. Der Bildschirm des Kindle hat die gleichen Eigenschaften, wie richtiges Papier.
Entschieden habe ich mich für den Kindle für 99€. Da mein Bruder den gleichen Kindle hat, kannte ich mich mit der Bedienung schon etwas auch. Aber auch sonst, ist die Bedienung sehr leicht und ergibt sich intuitiv.
Man kann über W-Lan direkt in den Kindle Shop von Amazon springen, um ein Buch herunterzuladen, oder man kann über seinen PC auch auf die Website von amazon gehen und das Buch dort runterladen. Wenn man den Kindle dann einschaltet, wird das Buch auf den Kindle runtergeladen.
Der Kindle verfügt über mehrere Wörterbücher. Das hat den Vorteil, wenn man, wie ich gerne Bücher auch mal in der englischen Originalsprache liest und man ein Wort nicht kennt, kann man dieses einfach im Text markieren, bzw. mit dem Cursor hinter das Wort gehen und das Wörterbuch gibt einem eine Definition des Wortes. Die Definition ist dann zwar auch in englisch, aber das ist kein Problem 😉 Gleiches macht der Kindle auch, wenn man Bücher in anderen Sprachen liest und auch bei deutschen Büchern kann man diese Funktion aufrufen.
Nachteil: Beim Kindle ist nur ein Ladekabel dabei, womit man ihn per USB an seinem PC bzw. Laptop laden kann. Ein Adapter, um den Kindle auch an der Steckdose laden zu können, muss extra gekauft werden und kostet noch 15€.
Richtige Bücher werden nie komplett aus meinem Leben verschwinden, aber der Kindle bzw. Ebooks im Allgemeinen werden wohl ein Teil der Zukunft werden, so wie es heute schon der Download von Musik ist.

Diesen Produkttest verfasste Ingo Rüdiger für Legimus. Rechte am Text vorbehalten.

Geschrieben von um 10:27 Uhr.

Produkttest: iMark

Es gibt so viele verschiedene Lesezeichen, das einem die Auswahl, mit welchem man sein aktuelles Buch schmückt, doch manchmal recht schwer fällt. Da gibt es welche, die man zwischen die Seiten klemmt, manche haben noch ein Gummiband, mit dem man das Buch zusätzlich fixieren kann. Vor ein paar Jahren kamen dann Magnetlesezeichen auf dem Mark. Hier klemmt man den Magnet einfach zwischen ein paar Seiten um die richtige Stelle zu markieren. Dann gibt es noch Klemmen, die man einfach an die Buchseite klemmt. Darüber hinaus gibt es natürlich noch die 1000 andere Lesezeichen wie: Taschentuch, Einkaufszettel, Bierdeckel, einfach alles, was man findet und zwischen die Seiten quetschen kann. Man darf natürlich auch nicht die umgeknickten Seiten und Eselsohren vergessen, um die richtige Stelle wiederzufinden. Heute möchte ich aber auf ein bestimmtes Lesezeichen eingehen, das auf den Namen iMark hört. Hierbei handelt es sich auch um ein Lesezeichen mit Magnet. Die Lesezeichen sind alle tierisch geformt. Es gibt sie als folgende Tiere: Katze, Elefant, Dinosaurier, Tiger, Affe, Tintenfisch, Schwan und Hund. Für alle, die keine Tiere mögen, gibt es Farn. Das besondere daran ist, dass einige Teile der Tiere so gebogen sind, dass sie die Buchseiten berühren und beim Umblättern die zu lesende Seite nochmal markieren. So kann man beim Lesen das Buch einfach zuschlagen und beim nächsten Aufschlagen ist man sofort wieder auf der zuletzt gelesenen Seite. Gewöhnen muss man sich schon an das Lesezeichen, da man beim Umblättern aufpassen muss, um das Lesezeichen oder das Buch nicht zu beschädigen.
Vorteil ist, dass das Lesezeichen immer im Buch ist. Manchmal muss man es umsetzten, da der Kringel nicht allzu viele Seiten fassen kann. Aber das lästige Angeln nach dem Lesezeichen und suchen, wenn es mal in die Sofaritzte rutscht, hört auf.
iMark ist nicht perfekt, aber eine nette Alternative zu anderen Lesezeichen. Für dünne, wie auch für dicke, Bücher geeignet. Das Umblättern ist ein Manko, aber wer aufpasst, hat hier auch keine Probleme

Diesen Produkttest verfasste Jana Quade für Legimus. Rechte an Text und Bildern vorbehalten.

Geschrieben von um 10:24 Uhr.

Produkttest: Book hook

Lesezeichen gibt es wie Sand am Meer. Im Geschäft findet man meistens die einfachen Papierstreifen, die man einfach zwischen die Buchseiten legt. Mit einem Spruch oder einem Bild, mit Band oder ohne Band verzieren sie so manches Buch. Aber was ist, wenn man mal etwas Außergewöhnliches haben möchte. Mal nichts, was man zwischen die Buchseiten klemmen kann
Abhilfe kann da ein Holzklotz schaffen. Nein, nicht verwundert sein, da steht wirklich Holzklotz. Aber keine Sorge, Book hook ist kein normaler Holzklotz, sondern ein innovatives Lesezeichen. Skeptisch darf man am Anfang ruhig sein, mag man doch kaum glauben, dass dieser Klotz ein Lesezeichen sein soll. Aber es ist wirklich so! Das Buch wird einfach aufgeschlagen auf die Spitze des Blocks gelegt und voila, hat man ein innovatives Lesezeichen, welches das Buch auch noch formschön präsentiert.
Skeptiker werden sich nun Gedanken machen, wie es denn mit dem Buchrücken aussieht, wenn man das Buch über den Winkel legt. Verknickt er dann mit hässlichen Falten? Komischerweise passiert das nicht. Der Winkel wurde so ausgelegt, dass keine Knicke entstehen. Nun kommt man zu der Frage, welche Bücher für Book hook geeignet sind. Taschenbücher lassen sich leicht darauf ablegen, allerdings gibt es bei den Hardcoverbüchern ein kleines Problem. Kleinere lassen sich auch wunderbar darauf ablegen, aber bei Größeren kann es passieren, dass die Seitenränder auf dem Boden aufkommen und dann das Buch nicht richtig auf dem Book hook liegt. Zum Glück haben ja viele Lesezeichen eingenähte Lesebändchen, da macht es dann auch nicht viel Sinn, sie noch über das Book hook zu legen.Sonst gibt es bei diesem Lesezeichen aber nicht viel zu meckern. Book hook eignet sich hervorragend, um das Buch, welches man gerade liest, zu präsentieren und seinen Gästen unter die Nase zu reiben. Natürlich ist Book hook nicht geeignet um es auf Reisen oder in der Bahn mitzunehmen, da müssen dann doch wieder die klassischen Papierstreifen herhalten. Book hook kann man besser als Buchdekorationsmittel bezeichnen.

Auch über den Preis lässt sich reden: Die billigsten Book hooks kosten 4,99€. Ein Preis, der für jeden Bücherwurm erschwinglich ist. Diese Book hooks gibt es in blau mit Schafen oder in Orange mit einem schönen Spruch. Möchte man ein Book hook aus Holz haben, muss man schon etwas tiefer in die Tasche greifen und 29€ bezahlen. Diese gibt es dann in Eiche, Buche oder Birke.
Ein Book hook muss man nicht unbedingt haben, aber wenn man es einmal besitzt, möchte man es gar nicht mehr hergeben. Es schmückt jeden Raum und jedes Buch und zur Not kann es auch einmal zweckentfremdet werden (zum Beispiel, wenn die Zimmertapete am Boden durchnässt ist und sie dann hochgeschlagen wird und auf dem Bookhook trocknet!).

Homepage Book hook

Diesen Produkttest verfasste Jana Quade für Legimus. Rechte an Text und Bildern vorbehalten.

Geschrieben von um 10:11 Uhr.