Dienstag, 09. Januar 2018

News: 110. Todestag: Wilhelm Busch

Liebe Leserinnen und Leser,

heute jährt sich zum 110. Mal der Todestag von einem der bekanntesten deutschen Bilderbuchautoren: Wilhelm Busch. Dieser wurde am 15. April 1832 als erstes von sieben Kindern einer Kaufmannsfamilie in Wiedensahl in der Nähe von Hannover geboren. Ab 1841 lebte Busch bei seinem Onkel in der Nähe von Göttingen, der sich in Form von Privatunterricht um dessen Ausbildung kümmerte. Sechs Jahre später zog Busch nach Hannover, um am Polytechnikum auf Wunsch des Vaters Maschinenbau zu studieren. 1851 wechselte er an die Kunstakademie Düsseldorf, um Maler zu werden, ein Jahr später an die Königliche Akademie der schönen Künste in Antwerpen, die er 1853 aufgrund einer Typhuserkrankung wieder Richtung Heimat verließ. Während seiner Genesung sammelte er mündliche überlieferte Sagen, Märchen und Volkslieder, um 1854 schließlich sein Kunststudium in München an der Akademie der bildenden Künste fortzusetzen. Dort arbeitete er auch für die humoristische Zeitschrift „Fliegende Blätter“, die Zeichnungen und Gedichte von ihm abdruckte. 1865 erschien schließlich sein heute bekanntestes Werk „Max und Moritz“. In der Folge, als Busch zunächst in Frankfurt und ab 1878 wieder in seinem Geburtsort bei seiner verwitweten Schwester Fanny wohnte, erschienen weitere bekannte Werke: 1867 „Hans Huckebein, der Unglücksrabe“, 1872 „Die fromme Helene“, 1876 „Herr und Frau Knopp“, 1884 „Maler Klecksel“ und 1893 seine Autobiografie „Von mir über mich“. 1898 zog Busch schließlich mit seiner Schwester zu seinem Neffen nach Mechtshausen am Harz, wo er am 09. Januar 1908 starb.

Quelle

Euer Legimus-Team

Geschrieben von um 10:52 Uhr.

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