Samstag, 21. Juli 2018

News: 125. Geburtstag: Hans Fallada

Liebe Leserinnen und Leser,

heute jährt sich der Geburtstag des in neuerer Zeit wiederentdeckten deutschen Schriftstellers Hans Fallada zum 125. Mal. Hans Fallada wurde als Rudolf Ditzen in Greifswald geboren und besucht dort das Gymnasium. Mit 18 Jahren versucht er, sich umzubringen und wird in eine psychiastrische Klinik eingeliefert. Da er das Gymnasium ohne Abschluss verlassen hat, beginnt er 1913 eine landwirtschaftliche Ausbildung. Danach arbeitet er als Wirtschaftsinspektor, Journalist und Lektor. Doch in den folgenden Jahren wird er aufgrund seiner Alkohol- und Rauschgiftsucht immer wieder in Heilanstalten für Suchtgefährdete eingewiesen, in denen er sich vergeblich Entziehungskuren unterzieht.
1920 erscheint sein erster Roman „Der junge Godeschal“. Drei Jahre später wird er wegen Unterschlagung zu mehreren Monaten Haft verurteilt. Von 1926 bis 1928 sitzt er wegen Betrugs im Gefängnis. 1931 erscheint sein erster großer Roman „Bauern, Bonzen und Bomben“. Mit „Kleiner Mann, was nun“, das ein Jahr später erscheint, gelangt Hans Fallada zu Weltruhm. Nach 1933 verzichtet er auf eine klare politische Stellungnahme und es erscheinen weitere Romane. 1943 wird er Sonderführer des Reichsarbeitsdiensts in Frankreich. 1944 wird er in eine Trinkheilanstalt eingewiesen, ein Jahr später wird er kurze Zeit Bürgermeister von Feldberg in Mecklenburg. 1945 zieht er nach Berlin und arbeitet für die „Tägliche Rundschau“. 1947 erscheint sein Widerstandroman „Jeder stirbt für sich allein“. Wegen seiner Drogensucht wird er erneut in eine Klinik eingewiesen. Am 5. Februar 1947 stirbt Hans Fallada in Berlin.

Quelle

Euer Legimus-Team

Geschrieben von um 10:59 Uhr.

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