Sonntag, 10. Mai 2020

News: 215. Todestag: Friedrich von Schiller

Liebe Leserinnen und Leser,

gestern jährte sich der Todestag eines der bekanntesten deutschen Dramatiker, Friedrich von Schiller, zum 215. Mal. Friedrich Schiller wird in Marbach am Neckar als Sohn eines Offiziers und Militärarztes geboren. Er besucht die Schule in Stuttgart und beginnt im Anschluss, Medizin zu studieren. An der Akademie herrscht jedoch militärischer Drill, sodass sich Schiller ins Lesen und Schreiben flüchtet. Bereits 1777 beginnt er, „Die Räuber“ zu schreiben. Nachdem er sein Studium beendet und Regimentsarzt geworden ist, wird das Stück veröffentlicht. Es wird 1781 am Mannheimer Hof- und Nationaltheater uraufgeführt und Schiller wird dadurch über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Aufgrund zweier unerlaubter Aufenthalte in Mannheim wird Schiller vom Herzog das Schreiben untersagt. Daraufhin flieht er aus Württemberg und muss sich die nächsten Jahre mit wenig Geld durchschlagen. Dennoch erscheinen weitere Werke, wie „Don Karlos“, „Maria Stuart“ und „Kabale und Liebe“.
Zwischen 1785 und 1787 lebt er in Leipzig und Dresden. Im Anschluss bricht er nach Weimar auf und lernt dort Wolfgang Goethe kennen. In Weimar erhält er eine Geschichtsprofessur und es entstehen weitere Werke wie „Wallenstein“ und „Wilhelm Tell“. 1802 wird Schiller geadelt. Seit 1791 ist Schiller gesundheitlich angeschlagen und so stirbt er mit nur 45 Jahren an einer Lungenentzündung.

Quelle

Euer Legimus-Team

Geschrieben von um 13:55 Uhr.

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