Montag, 31. Dezember 2018

Quartalsempfehlung: 4/2018

Liebe Leserinnen und Leser,
mit dem Ende des vierten Quartals liegt nun auch das Jahr 2018 schon wieder hinter uns. Das letzte Quartal dieses Jahres war geprägt durch winterlicher werdendes kalt, drübes Wetter. Auch wenn es dieses Jahr mal wieder nicht mit weißen Weihnachten geklappt hat, so können wir doch noch auf Schnee im neuen Jahr hoffen. Für solche Tage haben wir heute ein paar Lesetipps für euch:

Oliver Twist, Charles Dickens

Charles Dickens „Oliver Twist“ ist ein insbesondere auch sprachlich gelungener Klassiker der Literaturgeschichte. Der Roman zeigt nicht nur eine Charakterstudie eines liebenswürdigen, gutmütigen Jungens auf, sondern schildert auch eindringlich die gesellschaftlichen Verhältnisse im 19. Jahrhundert. Schnell gewinnt die Hauptfigur das Herz des Lesers, sodass dieser mit Spannung das Auf und Ab in Olivers Leben nachvollzieht und mit ihm fühlt. Dabei lernt der Leser auch die verschiedensten Milieus zu dieser Zeit kennen. (Sascha)

Der kleine Fuchs hört einen Mucks, Anne-Kristin zur Brügge, Tanja Jacobs

Diesen Monat habe ich ein Kinderbuch entdeckt, dass nicht nur ebenfalls die total niedlichen Zeichnungen von Tanja Jacobs zeigen, sondern auch verdeutlichen, dass es ganz unterschiedliche Geräusche im Wald gibt. Dazu kommt, dass es sehr gut für Kleinkinder geeignet ist, da es zum Einen dickere Seiten hat, die es stabiler machen und der Text zudem in Reimform ist, was ihn sehr einprägsam macht. (Susanne)

Dead Man River, George R. R. Martin

Wenn man mit großen Erwartungen an einen Roman herangeht und dann immer noch überrascht wird, muss der Autor etwas richtig gemacht haben. Bereits im Vorhinein hatte ich viel Gutes vom Roman gehört. Unter anderem solle es eines der besten Werke George R. R. Martins sein. Ich muss sagen, das stimmt absolut. Martin mischt amerikanische Südstaaten-Historie mit Vampiren, denen er einen eigenen Mythos verleiht. Weder sind es die reinen blutrünstigen Monster noch die aristokratischen Gentlemen-Vampire. Die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen. Die Charaktere sind prägnant gezeichnet, das Flair der Dampfschiffe ist stimmig in Szene gesetzt, die Handlung vielschichtig umgesetzt. Mythen, Geheimnisse, Sklaverei, der Umbruch vom Hoch der Dampfschifffahrt hin zu expandierenden Eisenbahngesellschaften … Amerika ist im Umbruch, sowie die Vampire unter der Führung von Joshua York im Wandel sind, den roten Durst zu besiegen. (Benjamin)

Geschrieben von um 15:06 Uhr.

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