Dienstag, 31. Dezember 2019

Quartalsempfehlung: 4/2019

Liebe Leserinnen und Leser,

das Jahr 2019 liegt in den letzten Zügen und nun schlägt auch langsam der Winter mit frostigen Temperaturen zu. In der ein oder anderen Region könnt ihr vielleicht sogar Schnee erleben. Dies ist genau die richtige Zeit, um sich mit einem Buch und einem warmen Getränk auf das Sofa zurückzuziehen. Wir haben heute ein paar Tipps für euch, welche Bücher sich dafür eignen:

Jonas Jonasson, Der Hundertjährige, der zurückkam, um die Welt zu retten

Neun Jahre, nachdem Jonas Jonasson Allan Karlsson aus dem Fenster stiegen ließ, lässt er ihn nun die Welt retten. Der Leser begegnet liebgewonnene Charakter wieder und die humorvolle Schreibweise Jonas Jonasson lässt ihn voller Heiterkeit die Handlung erleben. Dies hilft dem Leser darüber hinweg, dass der zweite Roman um Allan Karlsson ähnlich wie der erste anmutet und sich die Geschehnisse fast spiegeln könnten. Im Gegensatz zum ersten Roman möchte Jonas Jonasson mit diesem Roman offensichtlich eine Botschaft senden und seine Kritik überdeutlich machen, was dem Roman nicht immer zuträglich ist. (Sascha)

Nina Casement, Jagdsaison. Ein mörderischer Reisebericht

Die Protagonistin Frederika macht das, wovon auch ich im Geheimen träume – einfach die Koffer packen und auf eine lange Reise gehen. Ihr Weg führt sie nach Schweden und in die Gesellschaft zweier Männer, die mehr sind, als ihr auf dem ersten Blick klar ist. Neuanfang, Freundschaft, Trauer, widersprüchliche Gefühle und Mut. All das beinhaltet „Jagdsaison“ und ist ein psychologisch höchst spannender Roman mit detaillierten Landschafts- und Ortsbeschreibungen. Als Reisebericht beschrieben mag es vielleicht den ein oder anderen Leser abschrecken. Doch dieser Krimi macht einfach Spaß und hat bei mir noch lange nachgehallt, so dass ich Nina Casements Roman jedem Schwedenfan empfehlen kann. (Susanne)

Larry Correia, Monster zähmen leicht gemacht

Da ich in den letzten 3 Monaten hauptsächlich die sehr durchschnittliche Serie »Garth und Torian« von Wolfgang Hohlbein gelesen habe und Markus Heitz Kurzgeschichtensammlung »Der Tannenbaum des Todes« zwar hervorragend war, aber keinen bleibenden Eindruck hinterlassen hat, bleibt nur »Monster zähmen leicht gemacht«. Es ist nicht der beste Roman der Reihe, aber mit seiner gnadenlosen Action, der Aufwartung von Waffengewalt und geschnetzelten Monstern und in vielen Teilen auch der sprachlichen Bildgewalt, die eines Zack Snyders würdig wären, bleibt die Reihe um Monster Hunter International nach wie vor eine Empfehlung. Langeweile kommt hier wohl kaum auf, die Logik hat sich gar nicht erst getraut, in Erscheinung zu treten. Doch Larry Correia versteht es, dass Logik manchmal dem Spaß unterliegen muss. (Benjamin)

Geschrieben von um 11:51 Uhr.

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