Donnerstag, 18. Januar 2018

Rezension: Pierre Durand 1. Provenzalische Verwicklungen (Sophie Bonnet)

Blanvalet Verlag
Taschenbuch, 336 Seiten
ISBN: 978-3-7341-0162-5
9,99 €

Ein kurzer Einblick

Im kleinen, ruhigen Dorf Sainte-Valérie in der Provence arbeitet der Polizist Pierre Durand, der zuvor als Kommissar in Paris tätig war. Er hat gerade Probleme mit seiner Freundin, die ihn für einen Millionär verlassen will, da kommt ein Mordfall, der das ganze Dorf erschüttert, zur Ablenkung gerade recht. Der Casanova der Gegend wird im Weinkeller eines Luxushotels ermordet aufgefunden, neben ihm ein Rezept für Coq au Vin. Ist er das Opfer eines Racheaktes geworden? Alle Dorfbewohner halten zusammen, doch Pierre beginnt zu ahnen, welche Abgründe sich hinter der schönen Fassade des Dorfes auftun. Dann geschieht der nächste Mord, der in Verbindung zu einem Rezept steht…

Geschrieben von um 11:26 Uhr.
Mittwoch, 17. Januar 2018

Lesereise: Hanns-Josef Ortheil 2018

Liebe Leserinnen und Leser,

auch in diesem Jahr geht Hanns-Josef Ortheil ab nächster Woche wieder auf Lesereise, auch wenn diese etwas kürzer als in den letzten Jahren ausfällt. Nachfolgend die Termine (seht euch dazu auch die Homepage von Random House an):

Mittwoch, 24.01.18 – 19:30 Uhr (zu „Was ich liebe und was nicht“)
Kulturzentrum am Münster, Wolkenstein-Saal
Wessenbergstr. 42
78462 Konstanz

Freitag, 29.06.18 – ohne Uhrzeitangabe (zu „Musikmomente“)
Brahms Institut
Jerusalemsberg 4
23568 Lübeck

Mittwoch, 04.07.18 – ohne Uhrzeitangabe (zu „Was ich liebe und was nicht“)
Buchhandlung Decius GmbH
Markt 4 – 6
29221 Celle

 

Wir wünschen all denen, die zu einer Lesung gehen, einen schönen Abend,

euer Legimus-Team

Geschrieben von um 11:56 Uhr.
Donnerstag, 11. Januar 2018

News: 90. Todestag: Thomas Hardy

Liebe Leserinnen und Leser,

heute jährt sich zum 90. Mal der Todestag des bekannten englischen Schriftstellers Thomas Hardy. Dieser wurde am 02. Juni 1840 in der Nähe von Dorchester geboren. Im Alter von zehn Jahren wechselte er an die Schule in Dorchester, um mit 16 Jahren nach dem Vorbild seines Vaters, der Baumeister war, eine Architektenausbildung zu beginnen. 1862 fand er eine Anstellung als Kirchenrestaurator in London, wo er fünf Jahre lebte, zahlreiche Galerien, Vorträge und Konzerte besuchte und mit dem Verfassen von Gedichten begann. 1867 kehrte er in seine Heimat zurück und widmete sich nun neben seiner Architektentätigkeit dem Schreiben von Romanen. Sein erster Roman „The Poor Man and the Lady“ fand noch keinen Verlag, sein zweites Werk „Desperate Remedies“ jedoch wurde 1871 veröffentlicht. 1872 folgte direkt „Under the Greenwood Tree“ und 1874 schließlich „Far from the Madding Crowd“. Im gleichen Jahr heiratete er Emma Lavinia Gifford, die er 1870 in Cornwall kennen gelernt hatte. Das Paar bekam keine Kinder und entfernte sich über die Jahre zusehends voneinander. Durch den Erfolg seiner Bücher konnte Hardy sich nunmehr komplett auf die Schriftstellerei konzentrieren, so dass in den folgenden 20 Jahren zahlreiche Bücher von ihm herausgebracht wurden, die bekanntesten davon sind „Tess of the d’Urbervilles“ (1891) und „Jude the Obscure“ (1895). Danach veröffentlichte Hardy nur noch Gedichte, beginnend mit der Sammlung „Wessex Poems“ (1898). 1912 starb schließlich seine Ehefrau Emma, zwei Jahre später heiratete Hardy seine Sekretärin Florence Dugdale. Die letzten Jahre seines Lebens verbrachte er zurückgezogen auf Max Gate am Rande von Dorchester, stetig im Kontakt zu anderen literarischen Größen seiner Zeit, die ihn regelmäßig besuchten. Am 11. Januar 1928 starb Hardy auf Max Gate.

Quelle

Euer Legimus-Team

Geschrieben von um 09:52 Uhr.
Dienstag, 09. Januar 2018

News: 110. Todestag: Wilhelm Busch

Liebe Leserinnen und Leser,

heute jährt sich zum 110. Mal der Todestag von einem der bekanntesten deutschen Bilderbuchautoren: Wilhelm Busch. Dieser wurde am 15. April 1832 als erstes von sieben Kindern einer Kaufmannsfamilie in Wiedensahl in der Nähe von Hannover geboren. Ab 1841 lebte Busch bei seinem Onkel in der Nähe von Göttingen, der sich in Form von Privatunterricht um dessen Ausbildung kümmerte. Sechs Jahre später zog Busch nach Hannover, um am Polytechnikum auf Wunsch des Vaters Maschinenbau zu studieren. 1851 wechselte er an die Kunstakademie Düsseldorf, um Maler zu werden, ein Jahr später an die Königliche Akademie der schönen Künste in Antwerpen, die er 1853 aufgrund einer Typhuserkrankung wieder Richtung Heimat verließ. Während seiner Genesung sammelte er mündliche überlieferte Sagen, Märchen und Volkslieder, um 1854 schließlich sein Kunststudium in München an der Akademie der bildenden Künste fortzusetzen. Dort arbeitete er auch für die humoristische Zeitschrift „Fliegende Blätter“, die Zeichnungen und Gedichte von ihm abdruckte. 1865 erschien schließlich sein heute bekanntestes Werk „Max und Moritz“. In der Folge, als Busch zunächst in Frankfurt und ab 1878 wieder in seinem Geburtsort bei seiner verwitweten Schwester Fanny wohnte, erschienen weitere bekannte Werke: 1867 „Hans Huckebein, der Unglücksrabe“, 1872 „Die fromme Helene“, 1876 „Herr und Frau Knopp“, 1884 „Maler Klecksel“ und 1893 seine Autobiografie „Von mir über mich“. 1898 zog Busch schließlich mit seiner Schwester zu seinem Neffen nach Mechtshausen am Harz, wo er am 09. Januar 1908 starb.

Quelle

Euer Legimus-Team

Geschrieben von um 10:52 Uhr.
Montag, 08. Januar 2018

Rezension: Der große Trip (Cheryl Strayed)

Goldmann Verlag
Taschenbuch, 448 Seiten
ISBN: 978-3-442-15812-6
9,99 €

Ein kurzer Einblick

Mit 26 Jahren steht Cheryl Strayed vor den Trümmern ihres Lebens: ihre Mutter starb viel zu früh an Krebs, ihre Ehe ist aufgrund ihrer Untreue gescheitert, sie nimmt mit ihrem gegenwärtigen Freund Heroin. Da trifft sie die weitreichendste Entscheidung ihres Lebens, sie will einen Teil des Pacific Crest Trail wandern, einen Weitwanderweg von der Grenze zu Mexiko über die Bundesstaaten Kalifornien, Oregon und Washington bis nach Kanada, ganz allein, ohne Erfahrungen, was solche Wanderungen angeht, mit einem viel zu schweren Rucksack auf dem Rücken, den sie beinahe liebevoll „Monster“ tauft, in der Hoffnung, zurück zu sich selbst zu finden…

Geschrieben von um 10:57 Uhr.
Freitag, 05. Januar 2018

Lesereise: Daniel Kehlmann 2018

Liebe Leserinnen und Leser,

die Lesereisen gehen munter weiter: Daniel Kehlmann liest ab Ende Januar aus seinem neuen Roman „Tyll“ in Deutschland, Österreich und der Schweiz vor. Nachfolgend die Termine (seht euch dazu auch die Homepage des Rowohlt Verlags an):

Sonntag, 28.01.18 – 11:00 Uhr
Theater in der Josefstadt
Josefstädter Str. 26
AT – 1080 Wien

Montag, 29.01.18 – 20:00 Uhr
Hospitalhof
Büchsenstr. 33
70174 Stuttgart

Dienstag, 30.01.18 – 20:00 Uhr
Kaufleuten
Pelikanplatz
CH – 8001 Zürich

Mittwoch, 31.01.18 – 20:00 Uhr
Sparkassen Carree
Mühlbachäckerstr. 2
72072 Tübingen

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Geschrieben von um 16:38 Uhr.
Donnerstag, 04. Januar 2018

Lesereise: Carmen Korn 2018

Liebe Leserinnen und Leser,

auch im neuen Jahr geht es direkt wieder mit den Lesereisen weiter. Carmen Korn stellt ab Sonntag den zweiten Teil „Zeiten des Aufbruchs“ ihrer Jahrhundert-Trilogie bei einigen Lesungen deutschlandweit vor. Nachfolgend die Termine (seht euch dazu auch die Homepage des Rowohlt Verlags an):

Sonntag, 07.01.18 – 11:00 Uhr
Harburger Theater
Helmssaal
Museumsplatz 2
Hamburg

Donnerstag, 08.02.18 – 20:00 Uhr
Stadtbücherei Buchholz
Kirchenstr. 6
Buchholz

Dienstag, 06.03.18 – 20:00 Uhr
Umstädter Bücherkiste
Curtigasse 3-5
Groß-Umstadt

Mittwoch, 07.03.18 – 19:30 Uhr
Franziskussaal in der Caritas
Hauptstr. 60
Miltenberg

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Geschrieben von um 10:10 Uhr.
Sonntag, 31. Dezember 2017

Jahresempfehlungen: 2017

Liebe Leserinnen und Leser,

und wieder geht ein Jahr zu Ende. Wir bedanken uns ganz herzlich bei euch für all die regen Besuche unserer Seite auch nach unserem Umzug und freuen uns auf das nächste Buchjahr mit euch. Kommt gut ins Jahr 2018 und lasst es euch gut gehen! Zum Abschluss des Jahres haben wir nach unseren Jahresrückblicken an Heiligabend noch einmal zurückgeblickt und das Buch ausgewählt, das uns in diesem Jahr am meisten beeindruckt, begeistert und unterhalten hat. Hier kommen unsere Jahresempfehlungen 2017:

Follower, Eugen Ruge

Im Jahr 2011 erhielt Eugen Ruge für seinen Roman „In Zeiten des abnehmenden Lichts“, der in diesem Jahr verfilmt wurde, den Deutschen Buchpreis. Im Roman „Follower“, der im Jahr 2016 erschienen ist, führt Ruge seine in „In Zeiten des abnehmenden Lichts“ begonnene Familiengeschichte weiter. Allerdings schließen die Bücher nicht direkt aneinander an, sondern „Follower“ spielt in der Zukunft, mit Einblicken in die Vergangenheit, wobei „In Zeiten des abnehmenden Lichts“ insbesondere in der Vergangenheit spielt. Ruge malt in „Follower“ ein innovatives und zugleich denkbares Bild des Jahres 2055, das auf heute bereits begonnenen Entwicklungen beruht. Es werden Diskussionen um Digitalisierung, Optimierung, Vermarktlichung und Gendern ab absurdum geführt und zugleich muss sich der Leser damit auseinandersetzen, wo unsere heutigen Debatten einmal enden werden. Stilistisch gekonnt wechselt der Roman zwischen Erzählungen und möglichen zukünftigen Aktenausschnitten, die für Abwechslung und Spaß beim Lesen sorgen. (Sascha)

Die kleine Hummel Bommel, Britta Sabbag, Joëlle Tourlonias, Maite Kelly

„Die kleine Hummel Bommel“ ist ein Gemeinschaftsprojekt von drei sehr talentierten Frauen. Sie haben aber nicht nur ihre jeweiligen Talente, sondern vor allem auch sehr viel Liebe in dieses Buch mit einfließen lassen. Das merkt man auf jeder einzelnen Seite und bezaubert bei jedem Lesen wieder! Dieses Buch ist einfach ein rundum gelungenes Gesamtpaket, denn es sind nicht nur die absolut bezaubernden Charaktere oder das von Maite Kelly gesungene Lied, was mir gefallen hat, sondern auch die Geschichte an sich, die für Kinder eine wunderbare Botschaft vermittelt. Denn es geht nicht nur darum, sich so zu akzeptieren, wie man ist, sondern auch darum, Mut in sich selbst zu finden. Für mich ist „Die kleine Hummel Bommel“ eine herrlich zeitlose Geschichte, die ganz klar in diesem Jahr als Favorit der von mir gelesenen Bücher in mein Herz geflogen ist. (Susanne)

Die Vampire, Kim Newman

2017 konnte mich China Miéville erzählerisch am meisten beeindrucken. Am nachhaltigsten jedoch Kim Newman mit »Die Vampire«, bestehend aus den Romanen »Anno Dracula«, »Der Rote Baron« und »Dracula Cha Cha Cha«. Dem Autor ist es gelungen, nicht nur ein Epos einer alternativen Zeitgeschichte zu schreiben, sondern dieser Welt glaubhaftes Leben einzuhauchen. Einerseits dadurch, dass Ereignisse oder Persönlichkeiten aus unserer Zeitlinie aufgegriffen wurden (Königin Viktoria, der Erste Weltkrieg, Edgar Allan Poe, etc.), andererseits durch fiktive und berühmte Figuren (Abraham van Helsing, Sherlock Holmes, Dr. Moreau etc.). Das wichtigste Merkmal aber ist, dass Kim Newman all diese Ereignisse und Charaktere in ein Setting einbettet, das gesellschaftlich, politisch und kulturell ausgeleuchtet wird. Nichts ist Staffage, jedes Detail hat seinen Platz. Chapeau! (Benjamin)

The Heart’s Invisible Furies, John Boyne

Wie in meinem Jahresrückblick an Heiligabend bereits angedeutet, hat mich neben „Der Sommer der schwarzen Schafe“, „Die Geschichte der Bienen“ und „Mudbound“ ein weiteres Werk 2017 stark beeindruckt: das neueste Werk „The Heart’s Invisible Furies“ des irischen Schriftstellers John Boyne, das die 70 Jahre lange Lebensgeschichte von Cyril Avery vor dem Hintergrund von Homosexualität im konservativen Irland erzählt. Es lebt von seiner lebensnahen Hauptfigur, die zahlreiche Schicksalsschläge erleiden muss und ihren Platz in der Welt sucht, bietet zudem eine enorm rührende und von der ersten bis zur letzten Seite spannende Handlung vor dem sehr gut recherchierten historischen Kontext, der immer wieder schockiert. Gleichzeitig ist die Geschichte voller kleiner Hoffnungsschimmer und Humor, was den Roman zusätzlich so enorm lesenswert macht! (Kim)

Geschrieben von um 12:28 Uhr.
Mittwoch, 27. Dezember 2017

News: Unsere persönlichen Ausblicke rund ums Buch 2018

Liebe Leserinnen und Leser,

nachdem wir an Heiligabend bereits unseren persönlichen Rückblick auf das literarische Jahr 2017 dargestellt haben, möchten wir euch heute einen Ausblick auf die Bücher und die Ereignisse rund ums Buch im Jahr 2018 geben, auf die wir uns am meisten freuen und auf die ihr in Form von neuen Rezensionen gespannt sein könnt. Auf welche Bücher, Buchverfilmungen oder Literaturfeste freut ihr euch 2018 am meisten? Lasst uns gerne einen Kommentar da!

Saschas Ausblick

Immer, wenn ein Romanautor mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet wird und ich noch keines seiner Werke gelesen habe, nehme ich mir vor, dies nachzuholen. Da ich dies in diesem Jahr noch nicht geschafft habe, habe ich mir für das nächste Jahr vorgenommen, Kazuo Ishiguros wohl bekanntesten Roman, „Was vom Tage übrig blieb“, zu lesen. Zudem erscheint im September der dritte Teil von Carmen Korns Jahrhunderttrilogie, „Zeitenwende“. Auch wenn ich vom zweiten Teil sehr enttäuscht war, werde ich mir wohl den dritten Band zur Gemüte führen, um zu erfahren, wie es mit den im ersten Teil liebgewonnenen Charakteren weitergeht. Auf meinem SuB (Stapel ungelesener Bücher) liegt außerdem aus meinem letzten Urlaub noch José Saramagos „Geschichte der Belagerung von Lissabon“, bei dem ich mir fest vorgenommen habe, es zu lesen. Darüber hinaus werde ich es auf mich zukommen lassen, welche neuen Werke im nächsten Jahr veröffentlicht werden oder welche Autoren ich über die verschiedensten Wege für mich entdecke. Ein Pflichttermin für mich ist dabei natürlich wie jedes Jahr die Frankfurter Buchmesse im Oktober, von der ich sicherlich wieder einige Anregungen mitnehmen werde.

Susannes Ausblick

Wie Sascha bereits schön erklärt hat, ist ein SuB ein Stapel ungelesener Bücher. Habt ihr so einen? Die Bücher auf dem Bild sind nur ein kleiner Teil von meinem SuB und ich habe mir für 2018 vorgenommen, diesen zu verkleinern. Ob ich es schaffen werde? Das bleibt abzuwarten, denn ich kann fast an keinem Buchladen vorbeigehen, ohne mir das ein oder andere neue Buch zu holen.
Mein Stapel ist dabei auch wieder gut gemischt mit Krimis, Sach- und Kinderbüchern, Biographien und Vertretern aus Fantasy und Science-Fiction. Dabei gehe ich nicht speziell nach Autoren, sondern die Bücher müssen mich inhaltlich einfach ansprechen. Eine Ausnahme gibt es: Dan Wells. Seine Serienkiller-Reihe hat mich so überzeugt, dass ich auch alle seine anderen Bücher verschlungen habe und dies auch weiterhin so handhaben werde. Denn seine tollen Ideen gepaart mit seinem flüssigen Schreibstil fesseln mich regelmäßig und haben mich bisher noch kein einziges Mal enttäuscht. Wenn sein nächstes Buch erscheint, landet dieses also mit 100%iger Garantie ganz oben auf dem Stapel. Ansonsten lasse ich immer mein Buchgefühl entscheiden, für welches Buch ich gerade Lust und Laune habe.

Kims Ausblick

Ähnlich wie in diesem Jahr wird mein Buchjahr 2018 wieder mit einigen liebgewonnenen Reihen beginnen, auf deren nächsten Band ich schon sehnsüchtig warte. Im Januar erscheint der nächste Islandkrimi „Der Reisende“ von meinem Lieblingskrimiautor Arnaldur Indridason, der mich wieder in seiner typisch melancholischen Stimmung ins verschneite Island entführen wird, auch wenn der Roman leider keine Fortsetzung der Erlendur-Reihe darstellt. Im März kommt schließlich der zweite Teil der Nicolas Le Floch-Reihe „Commissaire Le Floch und der Brunnen der Toten“ von Jean-Francois Parot heraus, der hoffentlich an den herausragenden ersten Band heranreichen kann, der einen sehr spannenden Ermittlungsfall mit der sympathischen Hauptfigur und dem gut recherchierten historischen Kontexts des Paris des 18. Jahrhunderts verband. Außerdem warte ich immer noch auf die Verkündung des Erscheinungsdatums des 4. Cormoran Strike-Romans von Joanne K. Rowling unter dem Pseudonym Robert Galbraith, der bereits für 2017 angekündigt war.
Einen SuB habe ich natürlich auch seit vielen Jahren bei mir zu Hause liegen, der durch zahlreiche Weihnachtsgeschenke in Buchform noch höher geworden ist. Wie die anderen möchte ich diesen gerne im neuen Jahr ein wenig verkleinern, sehe aber eher schwarz dafür, da auch ich kaum an einem Buchladen vorbeigehen kann, ohne zumindest ein neues Buch zu erwerben. 2018 jährt sich zudem der Geburtstag von Karl Marx zum 200. Mal, da hoffe ich auf einige neue Biografien und andere Werke rund um seine Person, die mich seit meiner späten Jugend immer wieder beschäftigt hat.

Benjamins Ausblick

Ich werde weiter an meinem Plan festhalten, erst einmal die Romane meiner Lieblingsautoren zu lesen, anstatt kreuz und quer die Buchlandschaft abzugrasen. China Miéville, A. Lee Martinez und Christian von Aster werden mich zu Anfang 2018 noch ein Weilchen begleiten. Dann möchte ich endlich den Roman »Sirup« von Max Barry, der mit seinen Gesellschaftssatiren unheimlich punkten kann, lesen. Kealan Patrick Burke, der mich seinerzeit mit »Timmy Quinn«, erschienen bei Eloy Edictions, begeistern konnte, habe ich bereits mit in die Top 10 der zu lesenden Autoren aufgenommen, auch wenn mir »Seelenhandel« nicht so gut gefiel. So richtig abartig freuen tue ich mich gar nicht mal so so sehr auf bereits angekündigte Veröffentlichungen, sondern auf George R. R. Martins »Game of Thrones«. Die Mosaik-Romane um die Superhelden aus »Wild Cards« begeistern mich, obwohl er nur federführend beteiligt ist. Die Einzelromane (»In der Haut des Wolfes«, »Planetenwanderer«), die ich bisher las, zogen mich in den Bann. Da wird es Zeit, seine anderen Science-Fiction-Romane und vor allem das Fantasy-Epos, das Leser und TV-Zuschauer gleichermaßen begeistert, selbst zu lesen.

Geschrieben von um 12:19 Uhr.
Mittwoch, 20. Dezember 2017

Rezension: Weihnachtsmann – was nun? (Hans Fallada)

Aufbau Verlag
Taschenbuch, 160 Seiten
ISBN: 978-3-7466-3241-4
8,99 €

Ein kurzer Einblick

In diesem Band wurden die schönsten Erzählungen und Kindheitserinnerungen rund um Weihnachten und einige Weihnachtsbriefe an die Familie von Hans Fallada gesammelt. Darin erzählt er vom Geruch von Kerzen und Tannenzweigen, von Tellern voller Süßigkeiten, verkehrten Geschenken, krummen Tannenbäumen, Geldsorgen angesichts der vielen Ausgaben zum Fest, Weihnachtsliedern, Familientreffen, allgemein von dem Zauber des Weihnachtsfest, dem sich schlichtweg niemand entziehen kann.

Geschrieben von um 10:17 Uhr.