Freitag, 10. August 2018

News: 140. Geburtstag: Alfred Döblin

Liebe Leserinnen und Leser,

heute jährt sich der Geburtstag des bekannten deutschen Schriftstellers Alfred Döblin zum 140. Mal. Alfred Döblin wird als Sohn eines Schneidermeisters in Stettin geboren, lebt jedoch ab dem 10. Lebensjahr in Berlin. Dort beginnt er 1900 Medizin zu studieren und ist parallel schriftstellerisch tätig. 1905 promoviert er in Freiburg und wird Assitent in der Psychiatrie. Ab 1911 ist er Kassenarzt für Nervenkrankheiten in Berlin. 1912 erscheint sein Erzählband „Die Ermorderung einer Butterblume“ und mit den drei Romanen „Die drei Sprünge des Wang-Lun“ (1915), „Wadzeks Kampf mit der Dampfturbine“ (1918) und „Wallenstein“ (1920) wird er zu einem der führenden Vertreter der expressionistischen Literatur. 1914 meldet er sich freiwillig als Militärarzt im Ersten Weltkrieg. 1929 erscheint „Berlin Alexanderplatz“ und Döblin wird zu einem populären Schriftsteller in der Weimarer Republik. Aufgrund seiner jüdischen Herkunft emigriert Döblin 1933 nach Paris und nimmt 1936 die französische Staatsbürgerschaft an. Im Exil erscheinen weitere Romane. 1940 emigriert er schließlich in die USA. 1946 kehrt er nach Deutschland zurück, zieht 1953 jedoch wieder nach Paris. Am 26. Juni 1957 stirbt Alfred Döblin in Emmendingen.

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Euer Legimus-Team

Geschrieben von um 08:56 Uhr.
Montag, 30. Juli 2018

News: 200. Geburtstag: Emily Brontë

Liebe Leserinnen und Leser,

heute jährt sich der Geburtstag der bekannten britischen Schriftstellerin Emily Brontë zum 200. Mal. Emily Brontë war die jüngere Schwester von Charlotte Brontë, die ebenfalls schriftstellerisch tätig war. Sie wuchs in West Yorkshire auf und besuchte dort Internatsschulen. Ab 1838 arbeitete sie selbst als Lehrerin in einem Internat. 1842 ging sie dann mit ihrer Schwester Charlotte nach Brüssel, um dort zu studieren. Nach der Rückkehr aus Brüssel kümmerte sie sich um den Familienhaushalt ihres Vaters, der als Pfarrer tätig war. 1846 veröffentlichte sie schließlich gemeinsam mit ihren Schwestern Charlotte und Anne unter den männlichen Pseudonymen Ellis, Acton und Currer Bell den Gedichtsband Poems. Ein Jahr später erschein Emily Brontës einziger Roman „Sturmhöhe“ unter dem Pseudonym Ellis Bell. Am 19. Dezember 1848 verstarb sie vermutlich an Tuberkulose oder einer Lungenentzündung mit nur 30 Jahren.

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Euer Legimus-Team

Geschrieben von um 11:00 Uhr.
Samstag, 21. Juli 2018

News: 125. Geburtstag: Hans Fallada

Liebe Leserinnen und Leser,

heute jährt sich der Geburtstag des in neuerer Zeit wiederentdeckten deutschen Schriftstellers Hans Fallada zum 125. Mal. Hans Fallada wurde als Rudolf Ditzen in Greifswald geboren und besucht dort das Gymnasium. Mit 18 Jahren versucht er, sich umzubringen und wird in eine psychiastrische Klinik eingeliefert. Da er das Gymnasium ohne Abschluss verlassen hat, beginnt er 1913 eine landwirtschaftliche Ausbildung. Danach arbeitet er als Wirtschaftsinspektor, Journalist und Lektor. Doch in den folgenden Jahren wird er aufgrund seiner Alkohol- und Rauschgiftsucht immer wieder in Heilanstalten für Suchtgefährdete eingewiesen, in denen er sich vergeblich Entziehungskuren unterzieht.
1920 erscheint sein erster Roman „Der junge Godeschal“. Drei Jahre später wird er wegen Unterschlagung zu mehreren Monaten Haft verurteilt. Von 1926 bis 1928 sitzt er wegen Betrugs im Gefängnis. 1931 erscheint sein erster großer Roman „Bauern, Bonzen und Bomben“. Mit „Kleiner Mann, was nun“, das ein Jahr später erscheint, gelangt Hans Fallada zu Weltruhm. Nach 1933 verzichtet er auf eine klare politische Stellungnahme und es erscheinen weitere Romane. 1943 wird er Sonderführer des Reichsarbeitsdiensts in Frankreich. 1944 wird er in eine Trinkheilanstalt eingewiesen, ein Jahr später wird er kurze Zeit Bürgermeister von Feldberg in Mecklenburg. 1945 zieht er nach Berlin und arbeitet für die „Tägliche Rundschau“. 1947 erscheint sein Widerstandroman „Jeder stirbt für sich allein“. Wegen seiner Drogensucht wird er erneut in eine Klinik eingewiesen. Am 5. Februar 1947 stirbt Hans Fallada in Berlin.

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Euer Legimus-Team

Geschrieben von um 10:59 Uhr.
Samstag, 14. Juli 2018

Rezension: Ein ganzes Leben (Robert Seethaler)

Goldmann
Taschenbuch, 192 Seiten
ISBN: 978-3-442-48291-7
9,99 €

Ein kurzer Einblick

Andreas Egger kommt mit vier Jahren in das Tal, in dem er sein Leben verbringen wird. Er wird zu einem kräftigen Mann, arbeitet als Hilfsknecht und später baut er die ersten Bergbahnen mit, die Lärm und Licht in das Tal bringen. Dann trifft er Marie, doch ihre Liebe ist nicht von Glück beseelt. Nach vielen Jahren blickt er schließlich erstaunt auf sein Leben und die vergangene Zeit zurück…

Geschrieben von um 09:57 Uhr.
Samstag, 07. Juli 2018

Rezension: Unterleuten (Juli Zeh)

btb
Taschenbuch, 656 Seiten
ISBN: 978-3-442-71573-2
12,00 €

Ein kurzer Einblick

Unterleuten ist ein kleines Dorf in Brandenburg, in dem jeder noch jeden kennt, obwohl es auch immer mehr aus Berlin Zugezogene gibt. Hier existieren markante Persönlichkeiten, alte Feind- und Freunschaften und insbesondere seltene Vogelarten. Doch als Windkraftanlagen in Unterleuten gebaut werden sollen, brechen alte Streitigkeiten wieder auf und auf einmal geschehen mehrere schreckliche Dinge…

Geschrieben von um 10:06 Uhr.
Samstag, 30. Juni 2018

Quartalsempfehlung: 2 / 2018

Liebe Leserinnen und Leser,

die Winter- und Frühlingstage sind nun bereits an uns vorbei gezogen und wir schreiten mit großen Schritten auf den Sommer, weitere heiße Tage und Badewetter zu. Zugleich verabschieden sich in den nächsten Wochen die meisten von uns in einen längeren Urlaub. Damit dieser auf jeden Fall mit gutem Lesestoff gefüllt ist, haben wir heute ein paar Empfehlungen für euch:

Overworld, Dan Wells

Mit „Overworld“ hat Dan Wells einen knackigen zweiten Band seiner Mirador-Reihe geschaffen. Darin bekommt der Leser einen besseren Einblick in das Spiel, da Marisa und ihre Freundinnen eine Einladung für ein exklusives Overworld-Turnier erhalten. Aber es geht in dieser Fortsetzung nicht nur um die Etablierung ihres Teams, sondern um weit mehr und gefährlichere Angelegenheiten, als sich die Mädchen ausgemalt hätten. Rasante Action, ordentliche Charakterentwicklungen und insgesamt ein spannender Plot, das macht „Overworld“ zu einer klaren Empfehlung von mir. (Susanne)

Mohr und die Raben von London, Vilmos und Ilse Korn

Passend zum Karl Marx-Jahr ist der aus der DDR bekannte Kinderbuchklassiker „Mohr und die Raben von London“ von Vilmos und Ilse Korn in einer neuen Auflage erschienen. Darin wird nicht nur von der Zeit Karl Marx‘ und seiner Familie in London erzählt, sodass man den Autor von „Das Kapital“ besser kennen lernt, sondern es werden auch eindringlich die Lebensbedingungen der Arbeiterschicht im 19. Jahrhundert aufgezeigt. Dabei können Kinder und Jugendliche, an die sich das Buch insbesondere richtet, gut ihre eigenen Lebensverhältnisse reflektieren. (Sascha)

Planetenjäger, George R. R. Martin & Gardner Dozois

George R. R. Martin ist für sich genommen bereits ein phantastischer Autor, der nicht nur Fantasy, sondern auch Horror und Science-Fiction schreiben kann. Gemeinsam mit Gardner Dozois, in Deutschland leider eher unbekannt, schrieb er »Planetenjäger«. Man darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Roman nur eine seichte Handlung hat. Wer komplexe Figurenkonstellationen und Interessenskonflikte erwartet, wird enttäuscht. Vielmehr punktet die Handlung mit gut geschriebenen Dialogen und gegensätzlichen Charaktereigenschaften, die nicht immer vom menschlichen Standpunkt aus betrachtet werden dürfen. Daraus ergibt sich die ein oder andere witzige Szenerie, in der man nicht nur über den Menschen lachen kann, sondern anfängt, darüber nachzudenken, was Menschlichkeit und Menschsein auszeichnet. Dabei versteht der Roman sich keineswegs als Philosophielehre, sondern als Unterhaltungsliteratur. (Benjamin)

Geschrieben von um 15:35 Uhr.
Montag, 25. Juni 2018

News: 115. Geburtstag: George Orwell

Liebe Leserinnen und Leser,

heute jährt sich der Geburtstag des bekannten britischen Schriftstellers George Orwell zum 115. Mal. Orwell wurde als Eric Arthur Blair in Indien geboren. Seine Schulzeit verbrachte er auf der Eliteschule Eton und im Anschluss studierte er auf dem Eton College. Nach dem Studium ging der 1922 als Offizier nach Burma. Nach fünf Jahren legte er aus Protest gegen die Methoden der Armee sein Amt nieder und lebte fortan in London und Paris. Schließlich gelang es ihm, sein Leben als freier Schriftsteller zu finanzieren. 1933 veröffentlichte er seinen ersten Roman „Down an Out in Paris and London“. 1936 schloss er sich als Soldat den republikanischen Kräften im spanischen Bürgerkrieg an. Dort wurde er verwundet, musste vor der spanischen kommunistischen Polizei fliehen und kehrte nach England zurück. Während des Zweiten Weltkriegs war er schließlich Reporter für den BBC und Chefredakteur der Zeitschrift „Tribune“. 1945 veröffentlichte Orwell „Animal Farm“. Ein Jahr später erschien sein heute wohl bekanntestes Werk „1984“. Orwell war zu dieser Zeit bereits schwer lungenkrank. George Orwell starb am 21. Januar 1950 an den Folgen einer Tuberkulose in London.

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Euer Legimus-Team

Geschrieben von um 20:42 Uhr.
Freitag, 22. Juni 2018

News: 120. Geburtstag: Erich Maria Remarque

Liebe Leserinnen und Leser,

heute jährt sich der Geburtstag des bekannten deutschen Schriftstellers Erich Maria Remarque zum 120. Mal. Remarque wird in Osnabrück geboren und wächst dort auf. 1916 veröffentlicht er sein erstes Werk „Von den Freuden und Mühen der Jugendwehr“. Im gleichen Jahr wird er zum Militär eingezogen und wird an der Westfront eingesetzt. Am 31.07.1917 wird er verwundet und erhält einen Posten in der Schreibstube. Er beginnt wieder zu schreiben, setzt seine Ausbildung zum katholischen Volksschullehrer fort und wird aus der Armee entlassen. Ab 1.08.1919 ist er als Lehrer tätig. Ab 1921 wird er schließlich Theaterkritiker und später Redakteur. 1928 erscheint „Im Westen nichts Neues“, im Anschluss folgen weitere Werke und eine Verfilmung von „Im Westen nichts Neues“. 1939 emigriert Remarque in die USA. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges lebt er wechselnd in verschiedenen europäischen Staaten, veröffentlicht eine Vielzahl von Werken und einige seiner Werke werden zu seinen Lebzeiten verfilmt. Am 25.09.1970 stirbt Erich Maria Remarque in Locarno.

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Euer Legimus-Team

Geschrieben von um 16:45 Uhr.
Sonntag, 17. Juni 2018

Kinostart: Am Strand

Liebe Leserinnen und Leser,

am kommenden Donnerstag startet die Verfilmung des Romans „Am Strand“ des Bestseller-Autors Ian McEwan in den deutschen Kinos. Im gleichnamigen Film lernen sich 1962 Florence und Edward kennen. Sie kommen aus unterschiedlichen Welten: sie entstammt einer wohlsituierten, konservativen Familie und möchte Geigerin werden, er kommt aus einer chaotischen Familie, liebt Rock’n’Roll und möchte Schriftsteller werden. Trotz dieser Unterschiede heiraten die beiden. Doch die Flitterwochen und die Hochzeitsnacht bringen die erste Zerreißprobe…

Weitere Informationen finder ihr hier:

Offizielle Filmhomepage

Schaut doch mal rein,
euer Legimus-Team

Geschrieben von um 16:07 Uhr.
Sonntag, 03. Juni 2018

News: Start des literaTurm 2018

Liebe Leserinnen und Leser,

ab morgen findet bis zum 10. Juni zum 9. Mal das Literaturfestival FrankfurtRheinMain in Frankfurt und dem Rhein-Main-Gebiet statt. In diesem Zeitraum können Buchinteressierte mehr als 40 moderierte Lesungen mit internationalen und deutschsprachigen Autoren in Frankfurts Bürotürmen erleben. Mit dabei sind unter anderem Jakob Augstein, Gretchen Dutschke, Felicitas Hoppe, Sigrid Löffler, Anthony McCarten und Martin Walser. Weitere Informationen zu Tickets und den einzelnen Veranstaltungen findet ihr hier.

Wir wünschen allen, die an einer der Veranstaltungen teilnehmen, viel Spaß,
euer Legimus-Team

Geschrieben von um 10:51 Uhr.