Sonntag, 24. Mai 2020

Neuerscheinung: Mord in Sunset Hall (Leonie Swann)

Liebe Leserinnen und Leser,

morgen erscheint das neueste Werk der bekannten Autorin von Krimis der anderen Art, Leonie Swann, „Mord in Sunset Hall“. Darin hat es Agnes Sharp, die in einer Senioren-WG lebt, mit einer Toten im Schuppen und im Nachbarsgarten zu tun. Daher machen sich die Senioren gemeinsam mit einer Schildkröte auf die Jagd nach dem Mörder. Die Jagd führt sie nicht nur in den eigenen Ort, sondern auch in die Vergangenheit, die das ein oder andere Geheimnis bereit hält…

Goldmann
Hardcover, 448 Seiten
ISBN: 978-3-442-31556-7
20,00 €

Viel Spaß mit dieser Neuerscheinung,
euer Legimus-Team

Geschrieben von um 18:48 Uhr.
Sonntag, 10. Mai 2020

News: 215. Todestag: Friedrich von Schiller

Liebe Leserinnen und Leser,

gestern jährte sich der Todestag eines der bekanntesten deutschen Dramatiker, Friedrich von Schiller, zum 215. Mal. Friedrich Schiller wird in Marbach am Neckar als Sohn eines Offiziers und Militärarztes geboren. Er besucht die Schule in Stuttgart und beginnt im Anschluss, Medizin zu studieren. An der Akademie herrscht jedoch militärischer Drill, sodass sich Schiller ins Lesen und Schreiben flüchtet. Bereits 1777 beginnt er, „Die Räuber“ zu schreiben. Nachdem er sein Studium beendet und Regimentsarzt geworden ist, wird das Stück veröffentlicht. Es wird 1781 am Mannheimer Hof- und Nationaltheater uraufgeführt und Schiller wird dadurch über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Aufgrund zweier unerlaubter Aufenthalte in Mannheim wird Schiller vom Herzog das Schreiben untersagt. Daraufhin flieht er aus Württemberg und muss sich die nächsten Jahre mit wenig Geld durchschlagen. Dennoch erscheinen weitere Werke, wie „Don Karlos“, „Maria Stuart“ und „Kabale und Liebe“.
Zwischen 1785 und 1787 lebt er in Leipzig und Dresden. Im Anschluss bricht er nach Weimar auf und lernt dort Wolfgang Goethe kennen. In Weimar erhält er eine Geschichtsprofessur und es entstehen weitere Werke wie „Wallenstein“ und „Wilhelm Tell“. 1802 wird Schiller geadelt. Seit 1791 ist Schiller gesundheitlich angeschlagen und so stirbt er mit nur 45 Jahren an einer Lungenentzündung.

Quelle

Euer Legimus-Team

Geschrieben von um 13:55 Uhr.
Dienstag, 21. April 2020

Rezension: Segen der Erde (Knut Hamsun)

Ullstein
Taschenbuch, 512 Seiten
ISBN:  978-3-548-29057-7
12,00 €

Ein kurzer Einblick

Isak ist ein einfacher Mann. Er siedelt sich fernab von anderen Dörfern oder Städten in der Ödmark Norwegens an. Auf einem kargen Stück Land baut er sich nach und nach einen Hof mit Landwirtschaft und Tieren auf. Schließlich stößt Inger zu ihm und so wird der Hof immer mehr mit Leben gefüllt…

Geschrieben von um 21:20 Uhr.
Mittwoch, 01. April 2020

Quartalsempfehlung: 1/2020

Liebe Leserinnen und Leser,

unser aller Leben befindet sich gerade in einem Ausnahmezustand. In einer Zeit, in der wir nur zu unseren engsten Verwandten Kontakt haben sollten, ergeben sich für den ein oder die andere vielleicht unverhoffte Zeitfenster und da man gezwungen ist, zu Hause zu bleiben, ist dies dann eventuell genau die richtige Zeit für ein gutes Buch. Dafür haben wir heute ein paar Tipps für euch:

Emile Zola, Germinal

Emile Zolas „Germinal“ ist eine realistische Schilderung der Lebens- und Arbeitsbedingungen der französischen Bergarbeiter im 19. Jahrhundert. Vor dem Hintergrund wahrer Begebenheiten zeichnet er ein differenziertes Bild der damaligen Verhältnisse und greift zudem eine Vielzahl an Themen auf. Es geht um den Kampf zwischen Arbeit und Kapitel, um das Ertragen von Elend, um Familie, Moral und vieles mehr. Dies alles stellt Zola so plastisch dar, dass man regelrecht mitfühlen kann und sich vergegenwärtigt, welchen Wohlstand wir in den letzten 100 Jahren erreicht haben. (Sascha)

Harald Kaup, 2014 A.D. – Black Eye (I) – Die Anfänge

Der Blick zu den Sternen verspricht nicht nur einen schönen Anblick, sondern ist seit vielen Generationen mit der Frage gepaart, ob wir Menschen alleine sind in diesem Universum. Diese Frage wird den zahlreichen, höchst unterschiedlichen und aus verschiedenen Nationen stammenden Protagonisten in diesem Roman schnell beantwortet und werden selbst mit hineingezogen in die unendlichen Weiten des Alls. Gefühle, Spannung, Science und Fiction sehr gut ausbalanciert… Wer in dieser momentanen Zeit in ganz weit entfernte Welten vordringen möchte, dem kann ich diesen Anfang der Black Eye-Reihe wärmstens ans Herz legen. (Susanne)

F. Paul Wilson & Sarah Pinborough, Die letzte Plage

Noch so ein Seuchen-Roman, dessen Epidemie nicht aufzuhalten ist und die Menschheit binnen weniger Tagen in den Abgrund reißt; so dachte ich jedenfalls. »Die letzte Plage« ist ein ungewöhnlicher Endzeit-Thriller. Eine mutierte Fliege schwärmt in schwarzen Wolken aus, ihr Ursprung liegt in Afrika. Der Fliegenbiss löst eine Autoimmunkrankheit aus, gegen die die Medizin machtlos ist. Die Zivilisation bricht zusammen, religiöse Fanatiker predigen die Endzeit und über die Strafe Gottes. Aber nicht die Seuche steht im Fokus der Handlung, sie ist lediglich eine glaubwürdige Ausarbeitung, um den Figuren Nigel, der als Enthüllungsjournalist arbeitet, und seiner Frau Abby, die als Krankenschwester Leben rettet, eine solide Grundlage für ihre Beziehungskrise zu geben. Außerdem haben die Charaktere mit ihren ganz persönlichen Problemen zu kämpfen. Der zivilisatorische Notstand zwingt die beiden dazu, füreinander dazu zu sein oder egoistisch ihre persönlichen Interessen zu verfolgen. »Die letzte Plage« ist damit mehr als ein Seuchen-Drama, er ist ebenso eine Charakterstudie über zwei Menschen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. (Benjamin)

Geschrieben von um 22:14 Uhr.
Dienstag, 31. März 2020

News: 160. Todestag: Charlotte Brontë

Liebe Leserinnen und Leser,

heute jährt sich der Todestag der bekanntesten der drei Brontë-Schwester, Charlotte, zum 160. Mal. Charlotte Brontë wurde am 21. April 1816 in Yorkshire geboren und wuchs dort im Pfarrhaus ihres Vaters auf. Einen Teil ihrer Jugend verbrachte sie auf Internaten. Schließlich wurde sie 1835 selbst Lehrerin. 1842 ging sie gemeinsam mit ihrer Schwester Emily nach Brüssel. Im Jahr 1845 veröffentlichte sie mit ihren Schwestern Emily und Anne einen Gedichtsband unter den Pseudonymen Currer, Ellis und Acton Bell. Im August 1847 beendete sie schließlich „Jane Eyre“ und wurde zu einem großen Erfolg. Ein halbes Jahr nach ihrem Erfolg starben innerhalb von acht Monaten all ihre Geschwister. Sie schrieb dennoch zwei weitere Romane. Schließlich starb sie mit nur 38 Jahren aufgrund von Komplikationen bei ihrer Schwangerschaft oder an Schwindsucht.

Quelle

Euer Legimus-Team

Geschrieben von um 21:12 Uhr.
Samstag, 21. März 2020

Filmkritik: Unterleuten – Das zerrissene Dorf

Die bekannte deutsche Schriftstellerin Juli Zeh veröffentlichte im Jahr 2016 ihren Gesellschaftsroman „Unterleuten“. Vier Jahre später wurde er mit dem Untertitel „Ein zerrissenes Dorf“ als Miniserie mit drei Teilen mit einigen bekannten deutschen Schauspielern verfilmt. So ist Thomas Thieme als Rudolf Gombrowski, Chef des landwirtschaftlichen Betriebes und größter Arbeitgeber im Dorf, Ulrich Noethen als Vogelschützer Dr. Gerhard Fließ, Charly Hübner als Werkstattbesitzer Schaller und Jörg Schüttauf als Bürgermeister Arne Seidel zu sehen. Der Film erzählt, wie der geplante Bau von Windrädern das Dorfleben in Unterleuten durcheinanderbringt und Gegnerschaften entstehen bzw. wieder aufleben lässt…Weiterlesen

Geschrieben von um 17:27 Uhr.
Montag, 16. März 2020

News: 80. Todestag: Selma Lagerlöf

Liebe Leserinnen und Leser,

heute jährt sich der Todestag der bekannten schwedischen Schriftstellerin und ersten weiblichen Trägerin des Literaturnobelpreises, Selma Lagerlöf, zum 80. Mal. Selma Lagerlöf wurde in Östra Ämtervik geboren. Seit ihrer Geburt hatte sie ein krankes linkes Bein, was sie ihr Leben lang humpeln ließ. Wegen ihrer Behinderung konnte sie nicht mit den anderen Kindern toben und verbrachte viel Zeit mit Lesen. Dadurch entstand bei ihr früh der Wunsch, Schriftstellerin zu werden. Doch zunächst begann sie 1882 eine Ausbildung zur Lehrerin, die sie erfolgreich abschloss, sodass sie 1885 Lehrerin an einem Mädchenpensionat wurde. Nebenbei war sie schriftstellerisch tätig. Als sie die Baronin Sophie Lejonhufvud Adlersparre traf, verhalf diese ihr zur ersten Veröffentlichung. 1890 gewann Selma Lagerlöf einen Kurzgeschichtenwettbewerb, woraufhin sie ein Jahr von ihrer Lehrerinnentätigkeit freigestellt wurde. Sie nutzte dieses Jahr zum Schreiben und veröffentlichte „Die Legende von Gösta Berling“. Dieses wurde zu einem bahnbrechenden Erfolg. Nachdem 1894 ihr zweiter Roman „Unsichtbare Bande“ erschienen war, gab sie ihren Beruf auf und lebte einzig von der Schriftstellerei.
Anfang des 20. Jahrhunderts unternahm sie einige Reisen durch Europa. 1907 kam sich schließlich dem Wunsch nach, ein Schulbuch über Schweden zu schreiben und veröffentlichte „Wunderbare Reise des Nils Holgersson“. Es wurde eines der berühmtesten und beliebtesten Kinderbücher aller Zeiten. 1909 wurde Selma Lagerlöf der Nobelpreis für Literatur verliehen. Es folgten weitere Veröffentlichungen. Zudem engagierte sie sich im Widerstand gegen die Nazis und rettete Nelly Sachs das Leben, indem sie ihr zur Flucht nach Schweden verhalf. Sie starb 1940 in Östra Ämtervik.

Quelle

Euer Legimus-Team

Geschrieben von um 21:10 Uhr.
Sonntag, 15. März 2020

Rezension: Die Angst des Tormanns beim Elfmeter (Peter Handke)

Suhrkamp
Taschenbuch, 120 Seiten
ISBN:  978-3-518-36527-4
7,00 €

Ein kurzer Einblick

Josef Bloch war früher einmal ein bekannter Torwart. Nun arbeitet er als Monteur. Als er eines Tages zur Arbeit kommt, schaut nur ein Polier auf, als er die Bauhütte betritt. Dies legt Josef Bloch so aus, dass er entlassen sei. Er verlässt den Bauhof und irrt zunächst durch Wien sowie im Anschluss durch ein Dorf an der Grenze…

Geschrieben von um 16:38 Uhr.
Samstag, 29. Februar 2020

Neuerscheinung: Felix und die Quelle des Lebens (Eric-Emmanuel Schmitt)

Liebe Leserinnen und Leser,

am Montag erscheint des neueste Werk des bekannten französischen Schriftstellers Eric-Emmanuel Schmitt, „Felix und die Quelle des Lebens“. Darin ist Felix verzweifelt, denn seine Mutter hat ein Depression. Um sie zu retten, unternimmt Felix mit ihr eine Abenteuerreise nach Afrika, die sie zu ihren Wurzeln und der Quelle des Lebens führt…

C. Bertelsmann
Hardcover, 224 Seiten
ISBN: 978-3-570-10402-6
20,00 €

Viel Spaß mit dieser Neuerscheinung,
euer Legimus-Team

Geschrieben von um 16:19 Uhr.
Donnerstag, 20. Februar 2020

Rezension: Metropol (Eugen Ruge)

Rowohlt
Hardcover, 432 Seiten
ISBN:  978-3-498-00123-0
24,00 €

Ein kurzer Einblick

In Moskau 1936 ist Charlotte, eine deutsche Kommunistion, der Verfolgerung durch die Nationalsozialisten gerade noch entkommen. Sie bereist mit ihrem Mann Wilhelm und der Britin Jill die Sowjetunion. Doch das ist nicht ihre einzige Verbindung: Sie sind alle drei Mitarbeiter des Nachrichtendienstes der Komintern, bei dem Kommunisten aus allen möglichen Ländern beschäftigt sind. Doch Charlotte kennt auch einem Volksfeind, dem gerade in Moskau der Prozess gemacht wird…

Geschrieben von um 17:19 Uhr.