Sonntag, 21. Januar 2018

Lesereise: Uwe Timm

Liebe Leserinnen und Leser,

ab morgen befindet sich der bekannte deutsche Schriftsteller Uwe Timm mit seinem neuesten Werk „Ikarien“ auf Lesereise. An folgenden Tagen könnt ihr ihn erleben:

22.01.18 – 20 Uhr
Kiesel im k42
Friedrichshafen

23.01.2018 – 20 Uhr
Stadthaus
Ulm

30.01.18 – 20 Uhr
Museum (Obere Säle)
Tübingen

Weiterlesen

Geschrieben von um 11:58 Uhr.
Montag, 15. Januar 2018

Neuerscheinung: Der Sohn (Jan Guillou)

Liebe Leserinnen und Leser,
heute erscheint der sechste Teil der Brückenbauer-Serie von Jan Guillou, „Der Sohn“. Der Roman spielt in Schweden in den 1950er Jahren. Dort lebt Eric, der Enkel von Oscar Lauritzen, mit seinen Eltern und seinem jüngeren Bruder Axel fernab von Armut und Not in der Nähe von Stockholm. Doch als sich sein Vater für ungeeignet erweist, das Familienimperium Lauritzen zu übernehmen, fällt diese Aufgabe Eric zu. Eric ist nun bemüht, die hohen Erwartungen, die an ihn gestellt werden, zu erfüllen, doch ein tragisches Ereignis zerstört alle seine Pläne. Plötzlich ist Eric mittellos und muss seinen zukünftigen Weg finden. Doch ein echter Lauritzen lässt sich davon nicht unterkriegen…

Heyne
ISBN: 978-3-453-27031-2 
Hardcover, 432 Seiten
22,00 €

Viel Spaß mit dieser Neuerscheinung,
euer Legimus-Team

Geschrieben von um 18:24 Uhr.
Mittwoch, 03. Januar 2018

Rezension: Die Entdeckung des Himmels (Harry Mulisch)

Rowohlt
Taschenbuch, 867 Seiten
ISBN: 978-3-499-13476-0
9,99 €

Ein kurzer Einblick

Scheinbar zufällig treffen der Astronom Max Delius und der Sprachwissenschaftler Onno Quist aufeinander. Sie könnten unterschiedlicher nicht sein: Max ist ein Frauenheld und Ordnungsfanatiker und Onno der chaotische Sprossling einer der bekanntesten Patrizierfamilien der Niederlande. Doch die beiden schließen eine tiefe Freundschaft, die ihr beider Leben prägen wird. So teilen sie sich beide ihre große Liebe und auch der Nachwuchs ist von beiden bestimmt, hat jedoch auch einen noch viel größeren Auftrag…

Geschrieben von um 07:14 Uhr.
Freitag, 29. Dezember 2017

Neuerscheinung: Mister Franks fabelhaftes Talent für Harmonie (Rachel Joyce)

Liebe Leserinnen und Leser,

heute erscheint das neueste Werk der Autorin des Weltbestsellers „Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Frey“, Rachel Joyce. Der Roman „Mister Franks fabelhaftes Talent für Harmonie“ handelt von Mister Frank und seiner ungewöhnlichen Gabe: Er spürt, welche Musik die Menschen hören müssen, um glücklich zu sein. Doch dann taucht auf einmal die Frau in Grün in Mister Franks Plattenladen auf und Mister Frank kann machen, was er will, es gelingt ihm nicht zu hören, welche Musik in ihr klingt…

Fischer Krüger
Hardcover, 384 Seiten
ISBN: 978-3-8105-1082-2
19,99 €

Viel Spaß mit dieser Neuerscheinung,
euer Legimus-Team

Geschrieben von um 11:56 Uhr.
Montag, 25. Dezember 2017

News: Frohe Weihnachten 2017

Liebe Leserinnen und Leser,

wir wünschen euch allen schöne Weihnachtstage und einen guten Rutsch in das Jahr 2018! Für Weihnachten drücken wir euch die Daumen, dass ihr ganz viel Lesestoff, DVDs von Buchverfilmungen, Karten für Lesungen und Buchfeste sowie alles rund ums Buch unter dem Weihnachtsbaum findet. Habt eine ruhige, besinnliche Zeit und entspannt etwas vom anstrengenden Jahr. Wir freuen uns, wenn ihr unsere Seite auch im nächsten Jahr weiterhin so fleißig besucht und euch mit Beiträgen beteiligt.

Wir sind im neuen Jahr natürlich wieder täglich für euch da. Die Bewertung unserer Weihnachtsgeschenke könnt ihr dann direkt im Januar lesen. Zudem werden wir nach dem Umzug der Seite auch im neuen Jahr noch weitere, kleinere Verbesserungen für euch vornehmen. Ihr könnt gespannt sein! Auf jeden Fall werden wir euch auch weiterhin mit mindestens 365 Posts im Jahr zu Rezensionen, Filmkritiken, Neuerscheinungen, Kinostarts und vielem mehr beglücken.

Habt eine schöne Weihnachtszeit,
euer Legimus-Team

Geschrieben von um 11:10 Uhr.
Sonntag, 24. Dezember 2017

News: Unsere persönlichen Jahresrückblicke rund ums Buch 2017

Liebe Leserinnen und Leser,

an Weihnachten kommt man nach einem meist hektischen Jahr endlich zur Ruhe und hat Gelegenheit, auf das vergangene Jahr zurückzublicken. Genau dies haben wir in diesem Jahr getan und zwar haben wir auf unser literarisches Jahr 2017 zurückgeblickt. Was uns in diesem Jahr bewegt, enttäuscht und fasziniert hat, könnt ihr in den nachfolgenden Beiträgen nachvollziehen. Aber wie sah euer literarisches Jahr 2017 aus? Hierzu würden wir uns über Kommentare von euch freuen!

Saschas Rückblick

Zu Beginn meines literarischen Jahrs 2017 habe ich zum ersten Mal einen Roman Alfred Döblins, und zwar direkt sein wohl bekanntestes Werk, „Berlin Alexanderplatz“, gelesen. Leider war dies jedoch kein gelungener Einstieg ins Jahr, denn Döblins Schreibstil mit unterschiedlichsten Textformen und Sprachstilen sagte mit leider sehr wenig zu und führte dazu, dass ich wohl erst einmal kein weiteres seiner Werke zur Hand nehmen werde. Das Frühjahr rettete mir jedoch Eugen Ruges Zukunftsaussicht in „Follower“, die nicht nur gekonnt aktuelle Entwicklungen aufgreift und zuspitzt, sondern mich auch nach Beenden der Lektüre noch einige Zeit beschäftigte. Zugleich entdeckte ich in diesem Jahr die Jahrhundert-Trilogie von Carmen Korn, dessen erster Band über vier Freundinnen in den Zeiten der beiden großen Weltkriege mich richtig tief in seinen Bann zog. Ich hoffte und freute mich mit den Frauen und ihren Familien und legte den Roman kaum noch zur Seite. Umso enttäuschter war ich, als im Juni endlich der zweite Teil der Trilogie erschien und er nicht mehr ansatzweise an das anknüpfen konnte, was mir im ersten Teil so gut gefallen hatte. Die Spannung aus dem ersten Teil konnte nicht in den zweiten Teil gerettet werden und auch die gekonnte Verknüpfung mit zeitgeschichtlichen Ereignissen fehlt hier fast vollständig. Diese zweite Enttäuschung des Jahres wurde durch eine Kindheitserinnerung wettgemacht. Nachdem ich „Als die Tiere den Wald verließen“ früher gespannt vor dem Fernseher verfolgt hatte, nahm ich mir die literarische Vorlage vor und erfreute mich an dem Miteinander der Tiere. In Erinnerung schwelgte ich in diesem Jahr auch mit „Beren und Lúthien“, und zwar an die Welt von Mittelerde und den wunderbaren Erzählstil von J.R.R. Tolkien. Leider hapert es bei dem Werk jedoch etwas an der Umsetzung, doch die Hauptgeschichte und die Illustrationen geben eine neue Gelegenheit, in die Welt von Frodo und Gandalf abzutauchen.

Susannes Rückblick

Mein literarisches 2017 war wunderbar vielfältig. Von den Dinosauriern in „Vergessene Welt“ (Michael Crichton) bin ich über die Geishas in Japan (Arthur Golden) in die Fantasywelt von „Diatar – Kind des Lichts“ (Ina Linger) gestolpert, war auf Kreuzfahrt mit der Online-Omi (Renate Bergmann), habe mein „Windelfrei“-Wissen (Karolin Wagner) erneuert und John Wayne Cleaver (Dan Wells) bei seiner letzten Schlacht begleitet. Dazu habe ich die kleinen Meerschweinchen „Moppi & Möhre“ (Anna Lott, Susanne Göhlich) nach Hause begleitet.
Ich habe zwar nicht annähernd so viele Bücher lesen können, wie ich mir für dieses Jahr vorgenommen habe, doch dafür haben mir alle Geschichten gut bis grandios gefallen. Ob es die Wiederspiegelung der eigenen Erfahrungen wie bei der Kreuzfahrt von Renate Bergmann, die Entdeckung fremder Welten wie in „Die Geisha“ oder „Diatar“ war, die intensive Spannung bei der Flucht vor den Dinosauriern, oder die putzigen und total bezaubernden Charaktere in „Moppi & Möhre“, ich habe die Lesestunden stets genossen.

Kims Rückblick

Mein literarisches Jahr verlief im Verhältnis zu 2016, in dem ich mit meiner Bücherauswahl nicht immer ein glückliches Händchen bewies, durchaus positiv. Es war einerseits geprägt von einigen Reihen, die ich zum Teil bereits seit Jahren verfolge. Zu Beginn des Jahres konnte ich mich über den dritten Teil „Tage der Schuld“ der Kommissar Erlendur in jungen Jahren-Reihe des isländischen Autors Arnaldur Indridason freuen, der nahtlos an seine spannenden Vorgänger anknüpfen konnte. Auch der fünfte Band „Die Schwestern“ der Brückenbauer-Reihe von Jan Guillou konnte mich zumindest wieder mehr überzeugen als die wirklich schwachen Vorgängerbände, wenn auch allmählich wirklich die Luft aus der Geschichte heraus ist. Spannender ging dafür im Frühling der zweite Teil „Portugiesische Rache“ der Lissabon-Krimis von Luis Sellano weiter, mit dem man wieder in die portugiesische Hauptstadt abtauchen konnte. Im Herbst enttäuschte mich leider Ken Folletts sehnsüchtig erwarteter dritter Band der Kingsbridge-Saga „Das Fundament der Ewigkeit“, der um Längen nicht mehr an das großartige „Die Säulen der Erde“ heranreichen konnte. Dafür entdeckte ich kurz danach die in Frankreich berühmte Commissaire Nicolas Le Floch-Reihe, die herausragend mit ihrem ersten Teil startete, der einen spannenden Fall mit einer sympathischen Hauptfigur und hoher historischer Authentizität verband. Andererseits war mein Lesejahr wie meistens bei mir von einigen Klassikern und Sachbüchern zu Geschichte und Ernährung geprägt. Bei den Klassikern ist mir vor allem Hans Falladas „Der Alpdruck“ im Gedächtnis geblieben, der ein schockierend ehrliches Bild der frühen Nachkriegszeit in Deutschland abbildete. Bei den Sachbüchern fiel vor allem Miriam Gebhardts „Die Weiße Rose“ negativ heraus, die in die üblichen Spekulationen rund um die Widerstandsgruppe verfiel. Besser gefiel mir da kurz darauf Franz Josef Volls „Schweinebande!“, das schonungslos die Machenschaften der Fleischindustrie darstellt. Doch auch „normale“ Romane durften in diesem Jahr nicht zu kurz kommen, im Genre „Belletristik“ liegen neben „Der Alpdruck“ und „Commissaire Le Floch und das Geheimnis der Weißmäntel“ meine vier Lesehighlights des Jahres, die sich schön über mein Lesejahr verteilten. Im Frühling begeisterte mich Joanna Cannons herrlich skurriles „Der Sommer der schwarzen Schafe“, in dem zwei kleine Mädchen in einem Vermisstenfall in einer englischen Kleinstadt ermitteln. Im Sommer ließ mich Maja Lundes „Die Geschichte der Bienen“ nicht mehr los, das die möglichen schockierenden Auswirkungen des Bienensterbens behandelt, und im Herbst versank ich in „Mudbound“ im Schlamm und erlebte Rassismus gegen Schwarze in den USA hautnah mit. Mein viertes Lesehighlight verrate ich heute noch nicht, denn dieses stellt meine Jahresempfehlung dar, dafür müsst ihr euch noch ein paar Tage gedulden.

Benjamins Rückblick

In der ersten Jahreshälfte hatte ich mir den Vorsatz gemacht, möglichst bei einer Handvoll Autoren zu bleiben und endlich angefangene Serien zu beenden oder längere Serien / Reihen am Stück weg zu lesen. Bis auf ein paar gewollte Ausreißer hat das wunderbar geklappt, was dazu geführt hat, dass fast nur großartige oder unterhaltsame Romane neben meinem Lesestuhl gelandet sind.
A. Lee Martinez schreibt keine Literatur mit großen Ansprüchen, dafür aber mit viel Witz, Klamauk und Spaßgarantie. Von China Miéville hatte ich bereits vor Jahren »König Ratte« gelesen, in bester Erinnerung behalten und von seinen Bas-Lag-Romanen nur positives gehört. Und ja, ich wurde keineswegs enttäuscht. Sein extrem detaillierter Schreibstil ist hochspannend, wird niemals langweilig und die Welt Bas-Lag ist mit Mythen, phantastischen Orten und Geschöpfen wahrlich lebendig. Diese Fülle an Ideen und den Detailgrad muss ein Autor erst einmal auf diesem exzellenten Niveau vollbringen: China Miéville hat es geschafft! Christian von Aster ist ein wenig wie eine Wundertüte: Niemals schlecht, aber die Qualität ist schwankend. Wenn er sich austoben kann, sprudeln die Ideen nur so (von seinen Kurzgeschichten kann ich niemals genug bekommen), die »Die große Erzferkelprophezeiung«-Trilogie fing sehr gelungen an, schwächelte aber, als von Aster den gleichen Pfad folgen musste. Seine Stärke liegt wohl eher in Einzelromanen. Von George R. R. Martin las ich nur Bücher, an denen er beteiligt war (Kurzgeschichtensammlungen, Wild Cards), die mich aber durchweg überzeugen konnten. Zu guter Letzt konnte mich der Roman »Die Vampire« von Kim Newman am nachhaltigsten beeindrucken. Der Mix aus fiktiven Ideen, geschichtsträchtigen Ereignissen und literarischen Anspielungen ist einmalig.
Eigentlich sollte die Idee, bei einer Handvoll Autoren zu bleiben, dazu führen, dass mein Regal nicht mehr ganz so überfüllt ist von ungelesenen Büchern. Leider hatte das aber den nachteiligen Effekt: Ich musste Bücher nachkaufen, weil die Autorensammlungen nicht vollständig waren. Nun gut, dafür habe ich fast nur Romane hervorragender Qualität gelesen. Vielleicht klappt es mit dem Abbau des Stapels ungelesener Bücher ja nächstes Jahr.

Geschrieben von um 10:56 Uhr.
Donnerstag, 21. Dezember 2017

News: 100. Geburtstag Heinrich Böll

Liebe Leserinnen und Leser,

heute jährt sich der Gebursttag des deutschen Schriftstellers und Literaturnobelpreisträgers, Heinrich Böll, zum 100. Mal. Der Literaturnobelpreisträger von 1972 wurde u.a. durch sein Werk „Die verlorene Ehre der Katharina Blum“ bekannt. Geboren 1917, war sein Leben zunächst durch seine Beteiligung am Zweiten Weltkrieg geprägt, der er immer wieder zu entkommen versuchte. Nach dem Krieg begann er Romane und Kurzgeschichten zu schreiben. In seinen Werken setzte er sich zudem immer wieder mit den historischen Gegebenheiten auseinander. Bereits zu seinen Lebzeiten wurde er dafür mehrfach ausgezeichnet. Am 16. Juli 1985 starb Heinrich Böll in Kreuzau.

Sein Werk ist auch noch heute in der Gesellschaft nachwirkend, so besteht etwa eine Heinrich-Böll-Stiftung, ein Heinrich-Böll-Archiv und die Stadt Köln vergibt alle zwei Jahre den Heinrich-Böll-Preis für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der deutschsprachigen Literatur.

Euer Legimus-Team

Geschrieben von um 10:34 Uhr.
Mittwoch, 13. Dezember 2017

News: 220. Geburtstag: Heinrich Heine

Liebe Leserinnen und Leser,

heute jährt sich der Geburtstag des bekannten deutschen Dichters der Romantik, Heinrich Heine, zum 220. Mal. Heine wurde am 13.12.1797 in Düsseldorf geboren und verbrachte dort seine Schulzeit. 1815 begann er eine kaufmännische Lehre in Frankfurt und war ab 1816 im Bankhaus seines Onkels in Hamburg tätig. Mit Unterstützung des Onkels studierte er zunächst Jura in Bonn und später in Berlin. 1827 veröffentlichte er „Buch der Lieder“. Ab 1831 lebte er schließlich in Berlin. 1835 wurden seine Schriften in Deutschland verboten. In Paris veröffentlichte er 1844 unter anderem „Deutschland. Ein Wintermärchen“ und 1847 „Atta Troll“. Am 17.02.1856 starb Heinrich Heine in Paris.

Euer Legimus-Team

Geschrieben von um 07:29 Uhr.
Donnerstag, 23. November 2017

News: Start der BuchBerlin 2017

Liebe Leserinnen und Leser,

am kommenden Samstag und Sonntag, den 25. und 26.11, findet zum 4. Mal die BuchBerlin statt. Auf der Messe werden jeweils zwischen 10 und 18 Uhr etwa 280 unnabhängige Verlage, Autoren, Selfpublisher und Illustratoren ihre Programme präsentieren. Zudem gibt es ein reichhaltiges Programm mit Diskussionen mit Autoren und Lesungen. Die BuchBerlin findet im Estrel Berlin, am S-Bahnhof Sonnenallee, statt. Der Eintritt beträgt 5 Euro (ermäßigt 2,50 Euro). Für unter 16-Jährige und Schüler mit Schülerausweis ist der Eintritt frei.

Weitere Informationen, etwa zu Tickets, Autoren und Ausstellern, findet ihr hier.

Wir wünschen allen, die an der BuchBerlin teilnehmen, viel Spaß,
euer Legimus-Team

Geschrieben von um 18:21 Uhr.
Mittwoch, 15. November 2017

News: 155. Geburtstag: Gerhart Hauptmann

Liebe Leserinnen und Leser,

heute jährt sich der Geburtstag des bekannten deutschen Schriftstellers Gerhart Hauptmann zum 155. Mal. Hauptmann wird 1862 in Schlesien geboren und besucht dort die Realschule. 1880 tritt er in die Bildhauerklasse ein und lässt sich drei Jahre später als Bildhauer in Rom nieder. Zurück in Berlin erscheint seine Novelle „Bahnwärter Thiel“. 1889 wird sein skandalumwittertes Sozialdrama „Vor Sonnenaufgang“ uraufgeführt. Dadurch wird Hauptmann zu einem der führenden Dramatiker der Moderne. 1892 stellt er sein heute wohl bekanntestes Werk „Die Weber“ fertig, dessen Uraufführung durch den Berliner Polizeipräsidenten verboten wird. 1901 zieht Hauptmann ins Riesengebirge. Fünf Jahre später erscheint sein Werk in einer sechsbändigen Gesamtausgabe. 1912 wird ihm der Nobelpreis für Literatur verliehen. Ein Jahr später wird mit „Atlantis“ das erste Werk von ihm verfilmt. 1922 finden zum ersten Mal die Gerhart Hauptmann-Festspiele statt. Bereits 1933 zieht er sich aus dem öffentlichen Leben zurück und stirbt schließlich am 6. Juni 1946.

Euer Legimus-Team

Geschrieben von um 07:25 Uhr.