Dienstag, 28. Juli 2020

Neuerscheinung: Doppelte Spur (Ilja Trojanow)

Liebe Leserinnen und Leser,

morgen erscheint das neueste Werk des bekannten bulgarischen Schriftstellers Ilja Trojanow, „Doppelte Spur“. Darin wird der Investigativjournalist Ilja innerhalb kurzer Zeit sowohl vom amerikanischen als auch russischen Geheimdienst kontaktiert. Er lässt sich darauf ein und folgt zusammen mit einem amerikanischen Kollegen der Spur nach Hongkong, Wien, New York und Moskau. Die geleakten Dokumente offenbaren Korruption und Betrug. Und auch die Staatspräsidenten von Russland und den USA sind involviert…

S. FISCHER
Hardcover, 240 Seiten
ISBN: 978-3-10-390005-7
22,00 €

Viel Spaß mit dieser Neuerscheinung,
euer Legimus-Team

Geschrieben von um 20:06 Uhr.
Dienstag, 07. Juli 2020

Rezension: Middlemarch (George Eliot)

dtv
Hardcover, 1152 Seiten
ISBN:  978-3-423-28193-5
28,00 €

Ein kurzer Einblick

Im England des 19. Jahrhunderts sind die Grenzen der Kleinstadt zugleich die Grenzen der Welt. Die meisten Menschen akzeptieren dies, jedoch nicht Dorothea und Tertius. Sie will ihr Wissen erweitern und er neue ärztliche Methoden anwenden. Um dies zu erreichen, sind sie bereit, einiges zu tun und auch vieles aufs Spiel zu setzen…

Geschrieben von um 21:50 Uhr.
Samstag, 04. Juli 2020

Filmkritik: The plot against America

Bereits im Jahr 2004 hat er mittlerweile verstorbene amerikanische Bestseller-Autor Philip Roth seinen Roman „The plot against America“, der in Deutschland unter „Verschwörung gegen Amerika“ erschienen ist, veröffentlicht. 16 Jahre später wurde nun die gleichnamige Miniserie, bestehend aus sechs Folgen á 60 Minuten ausgestrahlt. Die Handlung fokussiert vor allem auf die Erlebnisse der Familie Levin, deren Vater Herman von Morgan Spector und deren Mutter Elizabeth „Bess“ Levin von Zoe Kazan verkörpert werden. Mit dabei ist außerdem Winona Ryder als Bess‘ Schwester Evelyn. Die Serie zeigt aus Sicht des siebenjährigen Philip eine fiktive Geschichte auf, in der 1940 Charles Lindbergh anstelle von Franklin D. Roosevelt US-Präsident wird und einen Nichtangriffspakt mit Hitler abschließt…Weiterlesen

Geschrieben von um 15:46 Uhr.
Dienstag, 30. Juni 2020

Quartalsempfehlung: 2/2020

Liebe Leserinnen und Leser,

nun hat der Sommer mit seinen heißen Tagen und Hitzegewittern richtig begonnen. Damit ist für viele auch die Urlaubszeit angebrochen. Für diejenigen, die sich in dieser Zeit, Zeit für ein Buch nehmen wollen, haben wir heute ein paar Tipps…

Knut Hamsun, Segen der Erde

Knut Hamsun zeigt in seinem wohl bekanntesten Werk, dass die Natur alles Essentielle zum Leben bietet und wie man mit unermüdlichem Tatendrang sich daraus ein sehr gutes Leben machen kann. Gleichzeitig verdeutlicht er eindrücklich, wie aus der Ödnis nach und nach eine belebte Gegend mit funktionierendem Wirtschaftssystem entsteht und dass es dafür nur zwei Menschen braucht, die sich ein gutes Leben aufbauen wollen. Dies setzt Hamsun dem städtischen Leben entgegen. Vor allem in der zweiten Romanhälfte hätte dies jedoch etwas pointierter dargestellt werden können. (Sascha)

Philip K. Dick, The Man in the High Castle. Das Orakel vom Berge

Was wäre, wenn … Hitler den Zweiten Weltkrieg gewonnen hätte? Was wäre, wenn Amerika (und der Rest der Welt) zur Hälfte unter den Mächten Deutschland und Japan aufgeteilt worden wäre? Philip K. Dick entwirft eine Spekulation über ein alternatives Geschichtsszenario, das authentisch Komplex ist, sich aber der Historie lediglich bedient, um eine fesselnde Erzählung zwischen der Kultur Japans, der Versessenheit der Japaner auf und der Identität von amerikanischen Artefakten, und dem Forschungsdrang der deutschen Wissenschaftler zu entfesseln. Der Autor entwirft dabei nicht nur eine alternative Dimension unserer Zeitgeschichte, sondern erweckt diese zum Leben, indem er sich nicht auf einen klassischen Beginn und ein typisches Ende einlässt, sondern die Charaktere ein Stück ihres Lebensweges begleitet. »The Man in the High Castle«, erschienen 1962, ist zurecht ein Klassiker der Literaturgeschichte. (Benjamin)

Geschrieben von um 22:15 Uhr.
Sonntag, 14. Juni 2020

Neuerscheinung: Künstliche Intelligenz und der Sinn des Lebens (Richard David Precht)

Liebe Leserinnen und Leser,

morgen erscheint das neueste Werk des bekannten deutschen Philiosophen Richard David Precht, „Künstliche Intelligenz und der Sinn des Lebens“. In diesem Essay diskutiert er, was künstliche Intelligenz können soll. Er setzt sich damit auseinander, ob es für Maschinen möglich ist, eine menschähnliche Moral zu erlernen. Dabei betont er, dass das Leben mehr als die Abfolge vorausberechneter Schritte ist…

Goldmann
Hardcover, 256 Seiten
ISBN: 978-3-442-31561-1
20,00 €

Viel Spaß mit dieser Neuerscheinung,
euer Legimus-Team

Geschrieben von um 16:51 Uhr.
Sonntag, 24. Mai 2020

Neuerscheinung: Mord in Sunset Hall (Leonie Swann)

Liebe Leserinnen und Leser,

morgen erscheint das neueste Werk der bekannten Autorin von Krimis der anderen Art, Leonie Swann, „Mord in Sunset Hall“. Darin hat es Agnes Sharp, die in einer Senioren-WG lebt, mit einer Toten im Schuppen und im Nachbarsgarten zu tun. Daher machen sich die Senioren gemeinsam mit einer Schildkröte auf die Jagd nach dem Mörder. Die Jagd führt sie nicht nur in den eigenen Ort, sondern auch in die Vergangenheit, die das ein oder andere Geheimnis bereit hält…

Goldmann
Hardcover, 448 Seiten
ISBN: 978-3-442-31556-7
20,00 €

Viel Spaß mit dieser Neuerscheinung,
euer Legimus-Team

Geschrieben von um 18:48 Uhr.
Sonntag, 10. Mai 2020

News: 215. Todestag: Friedrich von Schiller

Liebe Leserinnen und Leser,

gestern jährte sich der Todestag eines der bekanntesten deutschen Dramatiker, Friedrich von Schiller, zum 215. Mal. Friedrich Schiller wird in Marbach am Neckar als Sohn eines Offiziers und Militärarztes geboren. Er besucht die Schule in Stuttgart und beginnt im Anschluss, Medizin zu studieren. An der Akademie herrscht jedoch militärischer Drill, sodass sich Schiller ins Lesen und Schreiben flüchtet. Bereits 1777 beginnt er, „Die Räuber“ zu schreiben. Nachdem er sein Studium beendet und Regimentsarzt geworden ist, wird das Stück veröffentlicht. Es wird 1781 am Mannheimer Hof- und Nationaltheater uraufgeführt und Schiller wird dadurch über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Aufgrund zweier unerlaubter Aufenthalte in Mannheim wird Schiller vom Herzog das Schreiben untersagt. Daraufhin flieht er aus Württemberg und muss sich die nächsten Jahre mit wenig Geld durchschlagen. Dennoch erscheinen weitere Werke, wie „Don Karlos“, „Maria Stuart“ und „Kabale und Liebe“.
Zwischen 1785 und 1787 lebt er in Leipzig und Dresden. Im Anschluss bricht er nach Weimar auf und lernt dort Wolfgang Goethe kennen. In Weimar erhält er eine Geschichtsprofessur und es entstehen weitere Werke wie „Wallenstein“ und „Wilhelm Tell“. 1802 wird Schiller geadelt. Seit 1791 ist Schiller gesundheitlich angeschlagen und so stirbt er mit nur 45 Jahren an einer Lungenentzündung.

Quelle

Euer Legimus-Team

Geschrieben von um 13:55 Uhr.
Dienstag, 21. April 2020

Rezension: Segen der Erde (Knut Hamsun)

Ullstein
Taschenbuch, 512 Seiten
ISBN:  978-3-548-29057-7
12,00 €

Ein kurzer Einblick

Isak ist ein einfacher Mann. Er siedelt sich fernab von anderen Dörfern oder Städten in der Ödmark Norwegens an. Auf einem kargen Stück Land baut er sich nach und nach einen Hof mit Landwirtschaft und Tieren auf. Schließlich stößt Inger zu ihm und so wird der Hof immer mehr mit Leben gefüllt…

Geschrieben von um 21:20 Uhr.
Mittwoch, 01. April 2020

Quartalsempfehlung: 1/2020

Liebe Leserinnen und Leser,

unser aller Leben befindet sich gerade in einem Ausnahmezustand. In einer Zeit, in der wir nur zu unseren engsten Verwandten Kontakt haben sollten, ergeben sich für den ein oder die andere vielleicht unverhoffte Zeitfenster und da man gezwungen ist, zu Hause zu bleiben, ist dies dann eventuell genau die richtige Zeit für ein gutes Buch. Dafür haben wir heute ein paar Tipps für euch:

Emile Zola, Germinal

Emile Zolas „Germinal“ ist eine realistische Schilderung der Lebens- und Arbeitsbedingungen der französischen Bergarbeiter im 19. Jahrhundert. Vor dem Hintergrund wahrer Begebenheiten zeichnet er ein differenziertes Bild der damaligen Verhältnisse und greift zudem eine Vielzahl an Themen auf. Es geht um den Kampf zwischen Arbeit und Kapitel, um das Ertragen von Elend, um Familie, Moral und vieles mehr. Dies alles stellt Zola so plastisch dar, dass man regelrecht mitfühlen kann und sich vergegenwärtigt, welchen Wohlstand wir in den letzten 100 Jahren erreicht haben. (Sascha)

Harald Kaup, 2014 A.D. – Black Eye (I) – Die Anfänge

Der Blick zu den Sternen verspricht nicht nur einen schönen Anblick, sondern ist seit vielen Generationen mit der Frage gepaart, ob wir Menschen alleine sind in diesem Universum. Diese Frage wird den zahlreichen, höchst unterschiedlichen und aus verschiedenen Nationen stammenden Protagonisten in diesem Roman schnell beantwortet und werden selbst mit hineingezogen in die unendlichen Weiten des Alls. Gefühle, Spannung, Science und Fiction sehr gut ausbalanciert… Wer in dieser momentanen Zeit in ganz weit entfernte Welten vordringen möchte, dem kann ich diesen Anfang der Black Eye-Reihe wärmstens ans Herz legen. (Susanne)

F. Paul Wilson & Sarah Pinborough, Die letzte Plage

Noch so ein Seuchen-Roman, dessen Epidemie nicht aufzuhalten ist und die Menschheit binnen weniger Tagen in den Abgrund reißt; so dachte ich jedenfalls. »Die letzte Plage« ist ein ungewöhnlicher Endzeit-Thriller. Eine mutierte Fliege schwärmt in schwarzen Wolken aus, ihr Ursprung liegt in Afrika. Der Fliegenbiss löst eine Autoimmunkrankheit aus, gegen die die Medizin machtlos ist. Die Zivilisation bricht zusammen, religiöse Fanatiker predigen die Endzeit und über die Strafe Gottes. Aber nicht die Seuche steht im Fokus der Handlung, sie ist lediglich eine glaubwürdige Ausarbeitung, um den Figuren Nigel, der als Enthüllungsjournalist arbeitet, und seiner Frau Abby, die als Krankenschwester Leben rettet, eine solide Grundlage für ihre Beziehungskrise zu geben. Außerdem haben die Charaktere mit ihren ganz persönlichen Problemen zu kämpfen. Der zivilisatorische Notstand zwingt die beiden dazu, füreinander dazu zu sein oder egoistisch ihre persönlichen Interessen zu verfolgen. »Die letzte Plage« ist damit mehr als ein Seuchen-Drama, er ist ebenso eine Charakterstudie über zwei Menschen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. (Benjamin)

Geschrieben von um 22:14 Uhr.
Dienstag, 31. März 2020

News: 160. Todestag: Charlotte Brontë

Liebe Leserinnen und Leser,

heute jährt sich der Todestag der bekanntesten der drei Brontë-Schwester, Charlotte, zum 160. Mal. Charlotte Brontë wurde am 21. April 1816 in Yorkshire geboren und wuchs dort im Pfarrhaus ihres Vaters auf. Einen Teil ihrer Jugend verbrachte sie auf Internaten. Schließlich wurde sie 1835 selbst Lehrerin. 1842 ging sie gemeinsam mit ihrer Schwester Emily nach Brüssel. Im Jahr 1845 veröffentlichte sie mit ihren Schwestern Emily und Anne einen Gedichtsband unter den Pseudonymen Currer, Ellis und Acton Bell. Im August 1847 beendete sie schließlich „Jane Eyre“ und wurde zu einem großen Erfolg. Ein halbes Jahr nach ihrem Erfolg starben innerhalb von acht Monaten all ihre Geschwister. Sie schrieb dennoch zwei weitere Romane. Schließlich starb sie mit nur 38 Jahren aufgrund von Komplikationen bei ihrer Schwangerschaft oder an Schwindsucht.

Quelle

Euer Legimus-Team

Geschrieben von um 21:12 Uhr.